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Mittelgewichtler Sebastian Sylvester wechselte 2002 ins Profi-Lager © getty

Sebastian Sylvester behält durch ein Unentscheiden gegen Roman Karmazin seinen IBF-Titel. Doch das Urteil ist umstritten.

Neubrandenburg - Sebastian Sylvester bleibt Box-Weltmeister des Verbandes IBF im Mittelgewicht.

Der 29 Jahre alte Greifswalder verteidigte seinen Gürtel in der Nacht zum Sonntag in Neubrandenburg durch ein Unentschieden gegen den Russen Roman Karmazin.

Nach zwölf Runden werteten die drei Kampfrichter 111:117, 118:111 und 114:114 aus Sicht des Mecklenburgers, der damit äußerst glücklich seinen Titel behalten kann.

Wahrscheinlich wird es nun zu einem Re-Match gegen den 37 Jahre alten Pflichtherausforderer kommen (Alle Box-News).

Umstrittenes Urteil

Sylvester konnte sich nur selten gegen seinen erfahrenen und aktiveren Gegner durchsetzen, mit dessen linker Führhand der Titelverteidiger immer wieder Probleme hatte.

Erst ein energischer Schlussspurt in den letzten drei Runden brachten Sylvester die nötigen Punkte für das Unentschieden.

Die beiden klaren Punkturteile sowohl für Sylvester als auch für Kamenzin sorgten nach dem Kampf für Unverständnis bei vielen der 4500 Zuschauer.

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