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In seinen 27 Profi-Kämpfen hat Artur Abraham kein einziges Mal verloren © getty

Bei seinem US-Debüt wurde Abraham umjubelt, jetzt hat der Box-Champ eine Anklage wegen eines möglichen sexuellen Delikts am Hals.

München - Am 21. Juni feierte Abraham bei seinem ersten Kampf im Box-Mekka USA nach einem Technischen K.o in der vierten Runde seinen Sieg über den Kolumbianer Edison Miranda mit den Worten: "Amerika, hier bin ich."

Auf die Euphorie folgt nun Ernüchterung: Eine Anklage durch die Staatsanwaltschaft Stralsund wegen sexueller Belästigung bringt den 28-jährigen Profi-Boxer zurück auf den Boden der Tatsachen.

Abraham und die Masseurin

Der IBF-Weltmeister im Mittelgewicht soll während eines Trainingslagers auf der Insel Rügen eine Masseurin sexuell angegangen haben.

Über Art und Weise der Belästigung machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben.

Der Radiosender "Antenne Mecklenburg-Vorpommern" hatte über die Angelegenheit berichtet.

Boxstall mit Rückendeckung

Laut "Welt online" bestätigte Oberstaatsanwalt Michael Böhme am Montag, dass eine Klage der Staatsanwaltschaft gegen den Fighter mit dem Kampfnamen "König Artur" vorliege.

Sein Berliner Boxstall stärkt Abraham aber den Rücken. "Die Anschuldigen sind völlig haltlos", sagte Sauerland-Pressesprecher Heiko Mallwitz.

Ob die Klage der Staatsanwaltschaft angenommen wird und ob ein Verfahren eingeleitet wird, muss nun das Amtsgericht Bergen entscheiden.

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