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Am 24. September 2005 standen sich Samuel Peter (r.) und Wladimir Klitschko gegenüber © getty

Vor dem Wiedersehen mit Wladimir Klitschko sagt Herausforderer Samuel Peter dem Ukrainer den K.o. voraus. Klitschko wähnt sich bereit.

Los Angeles - Diesmal soll Wladimir Klitschko k.o. gehen. Samuel Peter hat sich für den Titelkampf im Schwergewicht am 11. September in Frankfurt viel vorgenommen.

Vor fünf Jahren hatte er den jüngeren der beiden Klitschko-Brüder in einem WM-Ausscheidungsfight in Atlantic City dreimal am Boden, doch am Ende siegte der Ukrainer nach Punkten.

Das soll Peter kein zweites Mal passieren. (Alle Box-News)

"Ich werde Klitschko wieder zu Boden schicken, doch diesmal steht er nicht mehr auf", sagte der Nigerianer in einer Telefonkonferenz in seinem Trainingscamp in Big Bear/Kalifornien.

Plan A, B und C

Er wolle der ganzen Welt beweisen, dass er der wahre Champion ist, sagte Peter und tönte: "Ich bin seit unserem ersten Aufeinandertreffen ein besserer Boxer geworden, er aber hat sich nicht weiterentwickelt."

Er habe auch nicht nur einen Plan, meint der 29-Jährige: "Gegen Klitschko brauchst du Plan A, B und C - und das habe ich."

Peter als Powetkin-Ersatz

Wladimir Klitschko wird seine Schwergewichts-Titel der Boxverbände WBO und IBF in der Frankfurter Arena verteidigen.

Peter ist diesmal nur zweite Wahl, denn er ist erst als Ersatz für den russischen Pflichtherausforderer Alexander Powetkin zum Zug gekommen.

Powetkin hatte den vorgelegten Kampfvertrag nicht unterschrieben. Deshalb war ihm von der IBF der Status als Nummer eins aberkannt worden.

Klitschko wähnt sich vorbereitet

"Der erste Kampf gegen Samuel Peter war einer der härtesten meiner Karriere."

Peter ist ein extrem harter Puncher und hat sich in den letzten Kämpfen deutlich weiterentwickelt", sagt Klitschko: "Ich weiß, was mich am 11. September erwartet und werde vorbereitet sein."

Einst vom Bruder entthront

27 seiner 34 Kämpfe gewann Peter vorzeitig, dagegen stehen drei Niederlagen.

Peter war von 2006 bis 2008 WBC-Weltmeister, bevor er nach einer enttäuschenden Leistung in Berlin von Witali Klitschko entthront wurde. Wladimir Klitschkos Rekord steht bei 54 Siegen (48 davon vorzeitig) und drei Niederlagen.

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