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Wladimir Klitschko studierte wie sein Bruder Sportwissenschaften und Philosophie © getty

Der Ukrainer soll im WM-Kampf gegen den Nigerianer Samuel Peter aggressiver kämpfen und weniger nachdenken, fordert sein Coach.

Frankfurt/Main - Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko soll sich bei seinem WM-Kampf gegen den Nigerianer Samuel Peter am Samstag vor über 50.000 Zuschauern in der Frankfurter Fußball-Arena "dumm" stellen.

Das ist zumindest der Wunsch seines Trainers Emanuel Stewart.

"Wladimir kämpft mir noch zu intelligent, lässt die Schläge nicht einfach instinktiv von alleine kommen, sondern denkt nach", sagte der Coach bei "RTL".

Stewart forderte von seinem Schützling, der sich am Mittwoch im öffentlichen Training den Fans präsentierte, eine Abkehr von der zuletzt gezeigten vorsichtigen Kampfstrategie.

Klitschko soll "aggressiver boxen"

Der Ukrainer solle am Samstag im Kampf um die Titel der Verbände IBF und WBO "aggressiver boxen" als in der Vergangenheit.

Der jüngere der beiden Klitschko-Brüder und Peter begegnen sich in Frankfurt zum zweiten Mal im Ring. Vor fünf Jahren standen sich die beiden Boxer in einem aufregenden WM-Ausscheidungsfight in Atlantic City gegenüber.

Klitschko war dabei dreimal am Boden, in der zwölften Runde aber knockte er seinerseits Peter beinahe aus und gewann am Ende nach Punkten.

Ein ernstzunehmender Gegner

27 seiner 34 Kämpfe gewann Peter vorzeitig, dem stehen drei Niederlagen gegenüber. Peter war von 2006 bis 2008 WBC-Weltmeister, bevor er nach einer enttäuschenden Leistung von Witali Klitschko entthront wurde.

Wladimir Klitschkos Kampfrekord steht bei 54 Siegen (48 davon vorzeitig) und drei Niederlagen.

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