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Shannon Briggs gewann bislang 42 seiner Kämpfe durch K.o. © getty

Der Klitschko-Herausforderer eröffnet das Vorgeplänkel mit markigen Worten. Für seine Rückkehr in die Heimat hat er große Pläne.

Hamburg - Mit einer wahren Schimpfkanonade hat Herausforderer Shannon Briggs das Ballyhoo vor dem Kampf um die WBC-Weltmeisterschaft im Schwergewicht gegen Titelverteidiger Witali Klitschko am Samstag in Hamburg eröffnet.

"Ich werde aus dir die Ignoranz herausprügeln, du hast keine Ahnung von Asthma", polterte der 38 Jahre alte US-Amerikaner, der seit seiner Geburt an dieser chronischen Erkrankung der Atemwege leidet.

Klitschko hatte während seiner Vorbereitung auf den Fight 282032(DIASHOW: Klitschko-Briggs-PK) mehrfach darauf hingewiesen, dass er seinem Gegner diese gesundheitliche Beeinträchtigung nicht abnehme:

"Ich an seiner Stelle würde mich nicht dauernd als Asthmatiker präsentieren. Das wirkt wie eine Ausrede, falls er verliert."

Rückkehr zu den Wurzeln

Der Ukrainer kehrt mit dem Kampf in seiner Wahlheimat Hamburg zu seinen Wurzeln zurück. Vor 14 Jahren hatte "Doktor Eisenfaust" in der Hansestadt sein Profi-Debüt mit einem schnellen K.o.-Sieg gegeben.

"Es motiviert mich ganz besonders, einen WM-Gürtel zu verteidigen, den schon Muhammad Ali getragen hat", erklärte Klitschko.

Der Gürtel fliegt Erste Klasse

Auch für Briggs, der 31 seiner 58 Profikämpfe in der ersten Runde gewonnen hat, ist der Gürtel die wichtigste Triebfeder auf dem Weg zum Titel.

"Wenn ich gewinne, werde ich auf dem Rückweg in die USA ein Erste-Klasse-Ticket nur für den Gürtel buchen", versprach der New Yorker, der von November 2006 bis Juni 2007 WBO-Weltmeister in der "Königsklasse" war.

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