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Wladimir Klitschko (l., hier mit Vitali) holte sich am 24. Februar 2008 den Titel der WBO © imago

Die Klitschkos stehen vor der Herausforderung des russischen Riesen. Offen ist, welcher Bruder um den WBA-Titel kämpfen wird.

Cheng Du - Wladimir und Vitali Klitschko wollen ihre Sammlung von Weltmeister-Gürteln im Schwergewichts-Boxen komplettieren und dafür den russischen WBA-Champion Nikolai Walujew herausfordern.

"Wir wollen unseren Traum, alle WM-Gürtel zu halten, wahr machen", erklärte WBC-Weltmeister Vitali Klitschko am Rande des WBC-Kongresses im chinesischen Cheng Du.

Damit sprach er auch im Namen seines von den Verbänden WBO und IBF als WM-Titelträger geführten Bruders Wladimir.

Vitali versichert: "Es wird zwischen uns zu keinem Streit kommen, wer von uns beiden gegen Walujew kämpfen soll."

An den Schauplatz einer Titelvereinigung stellt der ältere der ukrainischen Brüder nur eine Bedingung: "Warum nicht in Kiew, Moskau oder London? Wir brauchen nur eine Arena, die 30.000 oder 40.000 Zuschauern oder mehr fassen kann."

Vor der Kür die Pflicht

Vitali Klitschko hatte den WBC-Gürtel im Vormonat durch einen Sieg gegen den Nigerianer Samuel Peter gewonnen und muss bis Januar eine Pflichtverteidigung absolviert haben.

Wladimir Klitschko sucht derzeit noch einen Gegner für seine Pflichtverteidigung am 13. Dezember.

Powetkin verletzt

Der ursprünglich als Herausforderer vorgesehene Russe Alexander Powetkin hatte den Kampf wegen einer Verletzung abgesagt.

Walujew muss am 20. Dezember zu einer freiwilligen Verteidigung seines Titels in den Ring.

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