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Der in Kasachstan geborene Wladimir Klitschko boxt in der Linksauslage © getty

Hasim Rahman wird als Powetkin-Ersatz gegen Wladimir Klitschko antreten. Doch der US-Boy hat beide Klitschkos im Visier.

Hamburg - Nach der verletzungsbedingten Absage von Pflicht-Herausforderer Alexander Powetkin aus Russland wird Box-Weltmeister Wladimir Klitschko seine Schwergewichtstitel der Verbände IBF und WBO am 13. Dezember in Mannheim gegen Hasim Rahman verteidigen.

Der 35 Jahre alte Ex-Weltmeister aus den USA weist einen Kampfrekord von 45 Siegen (36 durch K.o.), sechs Niederlagen und zwei Unentschieden auf.

"Hasim Rahman ist ein ganz starker und äußerst erfahrener Gegner, den ich definitiv nicht unterschätzen werde. Seine lauten Sprüche kenne ich noch aus dem Vorfeld des 2005 leider abgesagten Kampfes gegen meinen Bruder. Davon werde ich micht nicht beeindrucken lassen", erklärte Klitschko, der 51 seiner bisher 54 Profikämpfe gewann und den Ring dabei 45-mal vorzeitig als Sieger verließ.

Zweimaliger Titelträger

Rahman war besonders durch seinen überraschenden K.o.-Sieg im April 2001 gegen Lennox Lewis (Großbritannien) bekannt geworden.

Die gewonnenen Gürtel der IBF und WBC gab der Amerikaner zwar im Rückkampf sieben Monate später wieder ab, von 2005 bis 2006 hielt er den WBC-Titel aber erneut.

Dabei profitierte Rahman allerdings von der Verletzung Vitali Klitschkos. Der ältere der ukrainischen Box-Brüder hatte vor seiner geplanten WBC-Titelverteidigung im November 2005 einen Kreuzbandriss erlitten und seine Karriere daraufhin für beendet erklärt.

"Danach ist sein Bruder Vitali dran"

Bei seinem Comeback im vergangenen Monat holte sich Klitschko den WBC-Gürtel durch einen Sieg gegen Samuel Peter (Nigeria) zurück.

Rahman hofft, nach einem möglichen Sieg gegen Wladimir auch Vitali Klitschko vor die Fäuste zu bekommen. "Ich freue mich über diese großartige Chance. Wladimir Klitschko wird noch bereuen, dass er mich ausgesucht hat. Ich werde ihn wie Lennox Lewis ausknocken und seine Gürtel mit zurück in die USA nehmen. Danach ist dann sein Bruder Vitali dran", tönte "The Rock".

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