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In der Berliner Max-Schmeling-Halle verteidigte Walujew zuletzt seinen WBA-Titel © getty

Nikolai Walujew kommt im Verfahren um einen angeblichen tätlichen Angriff mit blauem Auge davon. Ihm drohte eine Haftstrafe.

St. Petersburg - Schwergewichts-Weltmeister Nikolai Walujew kommt im Streit um einen angeblichen tätlichen Angriff auf einen 61 Jahre alten Wachmann in St. Petersburg mit umgerechnet 2800 Euro Strafe davon.

Das entschied ein Gericht in der russischen Millionen-Metropole in letzter Instanz.

Den als Entschädigung für den Wachmann gedachten Betrag sah das Gericht als angemessen an.

Zwischen Freispruch und Gefängnisstrafe

Eine zusätzliche Geldstrafe von 800 Euro wurde wegen Verjährung aufgehoben.

Walujew wollte in der Berufungsverhandlung einen Freispruch erreichen, die Partei des Wachmanns eine Gefängnisstrafe.

Das Opfer Juri Sergejew hatte behauptet, im Januar 2006 40 Schläge von dem 2,13 m großen Profiboxer erhalten zu haben.

Nur geschoben, nicht geprügelt

Sein Anwalt forderte deshalb 18 Monate Lagerhaft und eine Entschädigung von 30.000 Euro. Der Wachmann hatte damals Walujews Ehefrau Galina aufgefordert, ihren falsch geparkten Wagen im Sportkomplex "Spartak" wegzufahren.

Die Version des Boxers war, er habe Sergejew nur wegschieben wollen und keine Prügel ausgeteilt.

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