vergrößernverkleinern
Felix Sturm gewann 31 seiner 34 Profikämpfe. 13 davon durch Knock-Out. © imago

Sturm-Promoter Kohl will Abraham beim Wort nehmen und bei Börsenverzicht den Kampf der beiden deutschen Boxweltmeister ermöglichen.

Hamburg - Nach dem angekündigten Börsenverzicht für einen Kampf gegen WBA-Weltmeister Felix Sturm will Klaus-Peter Kohl IBF-Champion Arthur Abraham beim Wort nehmen.

"Ich habe Arthur als Mann kennengelernt, der zu seinem Wort steht. Wenn er Felix wirklich umsonst boxen will, soll er einen solchen Vertrag unterschreiben, und der Kampf findet statt."

"Nehmen Angebot an"

"Wir nehmen das Angebot dankend an", erklärte Sturms Promoter: "Universum, das ZDF, ja sogar ganz Box-Deutschland freuen sich schon auf einen tollen Kampf."

Abraham hatte bereits kurz nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung gegen Raul Marquez (USA) am vergangenen Wochenende betont, er würde "auch ohne Geld" gegen Sturm in den Ring steigen.

Abraham bestätigt Plan

"Meinetwegen sollen die Forderungen von Felix erfüllt werden, und ich verzichte", bestätigte Abraham der "Sport Bild". Sturm soll drei Millionen Euro für das Duell fordern.

Abrahams Promoter Wilfried Sauerland bezeichnete das Angebot als "unseriöse PR", zeigte sich aber verhandlungsbereit.

"Wenn Klaus-Peter Kohl den Kampf auch will, dann hätte ich sein Angebot gern direkt und nicht via Pressemitteilung. Arthur soll ohne Börse boxen und dann auch noch im Universum-Sender ZDF: Das ist kein Angebot. Das ist unseriöse PR. Mal abgesehen davon, dass wir vor einem Jahr ein 1,5 Millionen-Angebot an Sturm abgegeben haben, auf das wir bis heute noch auf Antwort warten", sagte Sauerland.

Der Promoter versprach: "Ich werde Universum bis Ende der Woche ein neues, noch besseres, seriöses Angebot für den Kampf Abraham gegen Sturm unterbreiten."

Zu hohe Forderungen?

Sowohl Kohl als auch Abrahams Promoter Wilfried Sauerland hatten stets erklärt, dass ein Zustandekommen des Megafights aufgrund der zu hohen Forderungen der Boxer scheitern würde.

Zudem werden Abrahams Kämpfe in der "ARD" übertragen, während Sturm an das "ZDF" gebunden ist.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!

Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel