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Jürgen Brähmer ist amtierender WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht © getty

Jürgen Brähmer soll am Samstag gegen Beibut Schumenow boxen. Auf der Abenteuerreise nach Kasachstan erlebt er eine Überraschung.

München - Das Abenteuer Kasachstan begann für Jürgen Brähmer bei minus 26 Grad und der unbegründeten Absage einer Pressekonferenz wenig verheißungsvoll.

Der WBO-Champion im Halbschwergewicht soll am Samstag in Tschimkent zu einem Vereinigungskampf zweier Titel gegen WBA-Weltmeister Beibut Schumenow antreten.

Der für Montag vor Ort angesetzte Pressetermin wurde jedoch kurzfristig gestrichen.

Brähmer, sein Trainerstab und BDB-Präsident Thomas Pütz waren am Sonntagmorgen in der ehemaligen Hauptstadt Almany eingetroffen und dann in die Provinzhauptstadt Tschimkent, dem Geburtsort von Schumenow, weitergereist.

Keine Übertragung in Deutschland

Warum die Pressekonferenz abgesagt wurde, wusste die deutsche Delegation nicht.

"Hier sind Montag und Dienstag Feiertage, hier passiert nicht viel", sagte Brähmer. Der Kampf findet in Kasachstan statt, weil er sich in Deutschland ohne TV-Partner nicht hätte finanzieren lassen.

Brähmers Boxstall Universum steht seit dem Sommer ohne festen Fernsehsender da.

Für den Kampf am Samstag sucht Promoter Klaus-Peter Kohl weiterhin einen TV-Partner. "In Deutschland fehlt das Geld an allen Ecken und Enden", sagte Brähmer, "gehen wir also nach Kasachstan. Da wird weltklasse bezahlt."

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