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Luan Krasniqi schlug 1995 als Amateur Wladimir Klitschko © getty

Luan Krasniqi denkt an einen Rückkampf gegen Dimitrenko. Er bekommt sein Versprechen an eine Box-Legende nicht aus dem Kopf.

Rottweil - Seine Frau sagt, er solle aufhören, doch Schwergewichtler Luan Krasniqi will seine Karriere noch nicht beenden.

Wenige Tage nach seinem Drittrunden-K.o. am vergangenen Samstag in Düsseldorf gegen den Ukrainer Alexander Dimitrenko sagte der 37-Jährige aus Rottweil der "Stuttgarter Zeitung": "Ich kann ihr ja auch mal widersprechen. Wenn mir mein Promoter Klaus-Peter Kohl einen WM-Ausscheidungskampf oder einen Rückkampf gegen Dimitrenko anbietet, sofort."

Von ganz unten wolle er sich angesichts seines Alters in der Weltrangliste nicht mehr hocharbeiten.

Krasniqi denkt nicht an Pause

Er könne sich aber vorstellen, sich "mit zwei gewonnenen Aufbaukämpfen wieder für einen WM-Ausscheidungskampf zu empfehlen". (Krasniqi scheut das R-Wort)

Krasniqi will sich bald mit seinen Vertrauten treffen und "dann entscheiden, wie es weitergeht."

An eine Pause denkt der Ex-Europameister Luan Krasniqi nicht.

Versprechen an Max Schmeling

"Ich trainiere weiter. Ich kann jetzt nicht so plötzlich damit aufhören. Mein Akku ist immer noch voll, ich bin voller Tatendrang", sagte der gebürtige Kosovo-Albaner, der bis zum Zeitpunkt entscheidenden Leberhakens von Dimitrenko den Kampf weitgehend bestimmt hatte.

Auch habe er immer noch sein Versprechen an Max Schmeling im Kopf. "Ich habe ihm ja mal versprochen, den WM-Titel im Schwergewicht nach Deutschland zu holen", so Krasniqi.

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