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Die Niederlage gegen Klitschko war Solis' erste im 18. Profikampf © getty

Der ausgeknockte Kubaner beleidigt Klitschko vom Krankenbett aus - und will für einen Rückkampf ungewöhnliche Bedingungen.

München - Odlanier Solis sinnt auf Revanche gegen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko - und er ist bereit, dafür ungewöhnliche Bedingungen zu akzeptieren.

"Ich hoffe, dass Vitali Manns genug ist, mir ein Rematch zu geben", sagte der in Runde eins mit einer schweren Knieverletzung ausgeknockte Kubaner (368142Bilder des Kampfs) der "Passauer Neuen Presse".

Sein vom Krankenbett geäußerter Vorschlag: "Lass uns noch mal einen Kampf in Köln machen. Diejenigen, die für den ersten Kampf viel Geld ausgegeben haben, kommen umsonst rein. Ich muss bei diesem Kampf kein Geld verdienen, ich will nur deinen Gürtel!"

"Eine boxerische Null"

Solis werde alles dafür tun, um nach Knorpelschaden, Kreuzband- und Meniskusriss so schnell wie möglich erfolgreich in den Ring zurückzukehren. Dabei hat sich der 30-Jährige ehrgeizige Ziele gesteckt (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die News im TV auf SPORT1).

"Früher habe ich Boxen nur als einen Job gesehen", sagt Solis, "das hat sich geändert. Jetzt habe ich einen Traum, ein Ziel, für das ich arbeite: Ich will Weltmeister werden und sehr, sehr lange bleiben."

Solis ist sicher, dass ihm die Revanche ganz leicht fallen würde: "Ich habe gesehen, wie einfach es ist, Vitali zu besiegen. Wäre die Verletzung nicht dazwischen gekommen, hätte ich ihn auseinandergenommen. Er ist eine boxerische Null. Ich war überrascht, wie schwach er ist."

Neuer Knorpel muss gezüchtet werden

Der Linksausleger war in einer Privatklinik in Bad Griesbach erfolgreich am Knie operiert worden.

Bei dem Eingriff wurden im rechten Knie des Kubaners, der am kommenden Dienstag seinen 31. Geburtstag feiert, das vordere Kreuzband ersetzt und der Außenmeniskus genäht.

Nach Angaben seines Promoters Ahmet Öner kann der Kubaner bei optimalem Heilungsverlauf in sechs bis sieben Monaten in den Ring zurückkehren.

"Weil der Knorpelschaden sehr groß ist, muss aus dem entnommenen Gewebe neuer Knorpel gezüchtet werden, der in einer zweiten Operation am 15. April eingesetzt wird. Danach kann Solis in die Reha einsteigen", sagte Öner.

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