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So war's am 21. Juni 2003: Lennox Lewis (l) gewinnt gegen Vitali Klitschko © getty

Vitali Klitschko wäre bereit für die Revanche gegen Lewis - sagt sein Manager Bernd Bönte zu Sport1.de. Doch sonst ist vieles ungeklärt.

Von Jürgen Blöhs

München - Im Lager von Vitali Klitschko ist man bereit für einen Revanche-Kampf gegen Lennox Lewis. Aber bis die Fans dieses heiße Duell wiklich erleben werden, scheint es noch ein weiter Weg zu sein.

Fakt ist: Der in 44 Profi-Fights nur zweimal besiegte Engländer will über fünf Jahre nach seinem Rücktritt zurück in den Ring.

Am 21. Juni 2003 hatte der heute 43-Jährige nach einem technischen K.o. über Vitali Klitschko in der sechsten Runde seine Handschuhe an den Nagel gehängt und war als WBC- und IBO-Weltmeister abgetreten. Auch bei seinem eventuellen Comeback soll Vitali Klitschko, der mittlerweile Lewis' WBC-Gürtel trägt, der Gegner sein.

"Das hat Lewis bei HBO bereits angekündigt", stellt Bernd Bönte in einem Gespräch mit Sport1.de klar. "Gegen wen soll er sonst auch boxen? Gegen Alexejew etwa?"

100 Millionen Dollar kein Thema

Auf eine andere Frage will der Klitschko-Manager nicht eingehen: "Darüber müssen wir ja wohl nicht reden", kommentiert Bönte knapp und doch vielsagend die kolportierten 100 Millionen US-Dollar, die der Brite für das erste Überstreifen der Boxhandschuhe seit über fünf Jahren verlangen soll.

Der sechs Jahre jüngere Klitschko zeigte sich jedenfalls begeistert, eventuell doch noch den Rückkampf zu bekommen, den ihm Lewis nach dem Kampf vor mehr als fünf Jahren noch im Ring zugesagt hatte.

"Er hat es mir versprochen. Ich denke, er ist ein Gentleman und steht zu seinem Wort", so der Ukrainer optimistisch.

Keine Angst vor Lewis

Ob es ein reiner Show-Kampf wird, oder Vitali seinen WM-Titel im Rahmen einer freiwilligen Titelverteidigung seinen WM-Titel in die Waagschale werfen wird, ist laut Bönte "ebenso offen, wie viele weitere Fragen, die noch geklärt werden müssen".

Fakt ist, dass "Vitali bestimmt keine Angst hätte, den Gürtel einzusetzen". Egal wie die Sache ausgeht: "Vitali ist WBC-Weltmeister und wird es auch bleiben", ist Bönte von einem Sieg seines Schützlings überzeugt.

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