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Marko Huck (r.) musste in seiner Karriere nur eine Niederlage einstecken © dpa Picture Alliance

Gegen Ran Nakash muss der WBO-Champion über die volle Distanz, verteidigt aber den Titel erfolgreich. Den K.o. will Huck erzwingen.

Hamburg - Boxprofi Marco Huck hat seinen WBO-Titel im Cruisergewicht zum sechsten Mal erfolgreich verteidigt.

Der 26 Jahre alte Bielefelder schlug am Samstag im westfälischen Halle den Israeli Ran Nakash (32) nach zwölf Runden einstimmig nach Punkten.

Hucks Gegner, zuvor in allen 25 Profikämpfen ungeschlagen, aber international namenlos, bewies gute Nehmerqualitäten. Der Weltmeister war deutlich überlegen, versuchte die Entscheidung jedoch zu sehr über seine Kraft zu erzwingen.

Einstellung auf Gegner hat geklappt

Bis zwölf Tage vor dem Kampf hatte sich der Schützling von Trainer Ulli Wegner auf Giacobbe Fragomeni als Gegner eingestellt, doch nach einer Verletzung sagte der Italiener ab 327124(DIASHOW: Huck vs. Lebedew).

"Ich habe ganz klar gewonnen - durch meine Linie", sagte der 27-Jährige nach dem Kampf: Die Aufwärtshaken haben gut geklappt, ich musste nur vor seinen Schwingern aufpassen".

"Marco musste sich durchbeißen"

Auch der stark am Auge gezeichnte Gegner lobte Hucks Leistung: "Er ist ein starker Kerl."

"Das war die Schlacht im Teutoburger Wald", rief Wegner nach der Titelverteidigung: "Ganz große Anerkennung für den Gegner. Marco musste sich durchbeißen und das hat er gemacht."

Richtig ernst wird es für den in 32 Profikämpfen bisher nur einmal besiegten Huck voraussichtlich im Herbst. Sauerland-Event plant im Cruisergewicht ein ähnliches Turnier wie es zur Zeit im Supermittelgewicht mit Arthur Abraham läuft.

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