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Felix Sturm hat im November seinen WBA-Gürtel gegen Sebastian Sylvester behauptet © getty

Der Promoter betont, er habe Felix Sturms Lager Zeit genug gewährt, das Millionen-Angebot für den Fight gegen Abraham anzunehmen.

Berlin - Box-Promoter Wilfried Sauerland hat im Streit um den geplatzten Megafight zwischen den deutschen Mittelgewichtsweltmeistern Arthur Abraham und Felix Sturm nachgekartet und Sturm Feigheit vorgeworfen.

"Unser Angebot war seriös und kein Ultimatum. Wir haben es schriftlich an Universum geschickt und ausdrücklich betont, dass es bei Verhandlungen zusätzlich Zeit geben kann", sagte der Abraham-Manager.

Sauerland kritisierte erneut die Absage von Sturm-Promoter Klaus-Peter Kohl und beklagte, dass Kohl ein erstes Angebot über 1,5 Millionen Euro nie beantwortet habe.

Fragwürdige Kritik

Geschäftsführer Chris Meyer von Sauerland ergänzte: "Für uns steht fest: Sturm hat Angst vor King Arthur." (Alle News zum Boxen)

Unterstützung erhielt Sauerland vom angesehenen US-Boxexperten Dan Rafael. Dieser titelte seine jüngste Kolumne für den Pay-TV-Sender "ESPN" mit den Worten: "Sturm macht einen Bogen um Abraham."

Darin hinterfragte er die Kritik von Kohl am Sauerland-Angebot: "Fragwürdige Vorgehensweise? Eine Firma bietet deinem Klienten 2,5 Millionen Euro - und das soll eine fragwürdige Vorgehensweise sein?"

"Für uns ein Ultimatum"

Am 18. November war Sauerland mit einem Angebot über 2,5 Millionen Euro für Sturm an die Öffentlichkeit gegangen und hatte Kohl damit unter Druck gesetzt.

"Für uns war das kein seriöses Angebot , sondern ein Ultimatum", erklärte Kohl und hatte mit den Worten abgelehnt: "Diese fragwürdige Vorgehensweise hat Universum Box-Promotion und Felix Sturm nicht gefallen."

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