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Marco Huck verteidigte seinen EM-Gürtel im Oktober gegen Fabio Tuiach © getty

Marco Huck hat gegen Geoffrey Batello einen kurzen Arbeitstag und bleibt nach einem Sieg durch technischen K.o. Europameister.

Riesa - Profi-Boxer Marco Huck hat seinen EM-Titel im Cruisergewicht erfolgreich verteidigt.

Der 24-Jährige besiegte in Riesa den bis dahin ungeschlagenen Belgier Geoffrey Batello durch technischen K.o. in der dritten Runde.

Der ursprüngliche Gegner des in Bielefeld lebenden gebürtigen Serben, der Ukrainer Wadim Safonow, hatte erst vor zwei Wochen aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.

"Käpt´n" Huck hatte sich den EM-Gürtel im September 2008 in Bielefeld gegen den Franzosen Jean Marc Monrose geholt und ihn bereits einen Monat später in Oldenburg gegen Fabio Tuiach aus Italien erfolgreich verteidigt.

"Dann schlage ich sie alle"

"Batello ist gut, aber ich bin besser", hatte der 24-Jährige bereits vor dem Kampf gesagt, und sollte Recht behalten.

"Ich habe heute allen gezeigt, dass ich auch gegen unbequeme Gegner gut boxen kann", sagte Huck nach seinem kurzen Arbeitstag zufrieden, "ich habe heute gezeigt: Wenn ich richtig trainiere, schlage ich sie alle."

Huck will die WM

Huck war mit den Gedanken unmittelbar nach dem Kampf bereits einen Schritt weiter.

"Ich habe nicht mit dem Boxen angefangen, um Europameister zu werden", gab er die Marschroute für die Zukunft vor, "mein Ziel ist es, Weltmeister zu werden."

Fairer Verlierer

Ganz anders die Gemütsverfassung bei seinem Gegner. Batello wirkte unmittelbar nach dem Abbruch des Kampfes beinahe überrascht darüber, dass es so schnell vorbei war.

"Ich bin enttäuscht von mir. Ich war zu hundert Prozent fit, aber ich bin nicht in den Kampf hineingekommen", analysierte er das schnelle Aus.

"Glückwunsch an Marco, er war der bessere Boxer und hat verdient gewonnen", sagte er weiter, "es war meine erste Erfahrung auf dieser Ebene und ich hoffe, dass ich gestärkt daraus hervorgehe."

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