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Vitali Klitschko siegte bei seinem Comeback im Oktober gegen Samuel Peter © imago

Kampf um den richtigen Gegner: Weil Vitali Klitschko einen anderen Kontrahenten will, klagt er vor dem CAS gegen den Weltverband.

München - Schwergewichtsweltmeister Vitali Klitschko hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Klage gegen den Weltverband World Boxing Council (WBC) eingereicht.

Der Ukrainer will damit erreichen, nach seiner Pflichtverteidigung am 21. März in Stuttgart gegen den Kubaner Juan Carlos Gomez nicht binnen vier Monaten wieder eine Pflichtverteidigung gegen den Russen Oleg Maskajew bestreiten zu müssen (Vitali boxt in Stuttgart) .

Dies hatte das WBC im Dezember festgelegt.

Ein Jahr Zeit

Klitschko-Manager Bernd Bönte bestätigte gegenüber eine entsprechende Meldung der "Sport Bild". "Normalerweise hat man nach einer Pflichtverteidigung ein Jahr Zeit bis zur nächsten", sagte Bönte, "wir aber sollen hier irgendwelche Altlasten aus einer Klage von Maskajew gegen das WBC ausbaden."

Ex-Weltmeister Maskajew, der seinen Titel im März 2008 gegen den von Klitschko entthronten Samuel Peter verlor, hatte sich nach Differenzen über die Gagenaufteilung im Kampf mit Peter mit dem WBC darauf verständigt, dass er der übernächste Herausforderer von Klitschko sein werde.

Unattraktiver Gegner

Der 39-Jährige ist für den "großen" Klitschko als Gegner allerdings völlig unattraktiv (Klitschko vs. Walujew?).

Lukrative Fernsehverträge sind mit einem Kampf gegen ihn vor allem in den USA nicht zu erzielen.

Klitschko möchte stattdessen in der zweiten Jahreshälfte lieber gegen den Briten David Haye oder den in den USA hochgepushten Chris Arreola boxen.

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