vergrößernverkleinern
Ahmed Öner war ab Ende 2007 für die Kämpfe von Markus Beyer (r.) zuständig © imago

Ahmed Öner, Promoter von Klitschko-Gegner Gomez, wurde wegen 16 Delikten angezeigt. Der Deutsch-Türke gesteht seinen Fehler ein.

Hamburg - Gegen Box-Promoter Ahmed Öner hat die Hamburger Staatsanwaltschaft Anklage wegen insgesamt 16 verschiedenen Delikten zwischen September 2004 und Mai 2008 erhoben.

Gleichzeitig werden drei weitere Personen beschuldigt.

Die Anklageschrift ist 54 Seiten dick und umfasst Vorwürfe der Erpressung, Nötigung, Bedrohung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Einen Termin für den Prozess vor dem Schöffengericht gibt es noch nicht. Im Falle einer Verurteilung droht dem 37-Jährigen eine Gefängnisstrafe.

Prügelei mit Sicherheitskräften

Der Deutsch-Türke Öner ist wegen seines aufbrausenden Temperaments berüchtigt.

Der bekannteste Fall ereignete sich im Mai 2007 in der Hamburger Color Line Arena, als sich Öner und einige Gefolgsleute mit Sicherheitskräften am Ring prügelten, die von seinem Promoter-Kontrahenten Klaus-Peter Kohl angeheuert waren.

Anzeige wegen räuberischer Erpressung

Kohl hatte Öner anschließend wegen räuberischer Erpressung angezeigt.

"Ich habe Fehler gemacht, für die ich nun geradestehen muss", sagte Öner dem "Hamburger Abendblatt". Ihm liege die Anklage bereits seit einem Monat vor.

Erster WM-Kampf für Öners Stall

Am Samstag steigt Juan Carlos Gomez in Stuttgart im Kampf um die WBC-Weltmeisterschaft im Schwergewicht gegen Witali Kliotschko in den Ring.

Es ist der erste WM-Kampf für einen Boxer aus Öners Arena-Stall.

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel