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Der 29-jährige Alexander Powetkin (r.) ist der Olympiasieger von Athen 2004 © getty

Estrada vergleicht Powetkin mit zum Abschuss freigegebenem Geflügel. Den anstehenden Kampf gegen Klitschko blendet der Russe aus.

München - Jason Estrada in den Ohren, Wladimir Klitschko zumindest noch nicht auf der Zunge: Vor der Generalprobe blendet Alexander Powetkin den Pflichtkampf gegen IBF-Schwegewichtsweltmeister Klitschko, der bis zum 13. September stattfinden muss, aus.

"Ich muss niemandem etwas beweisen. Der Kampf gegen Klitschko ist für mich derzeit kein Thema", sagte der Olympiasieger von 2004 am Mittwoch.

Der Moskauer konzentriert sich voll auf das Duell gegen Jason Estrada in Düsseldorf am Samstag (23.10 Uhr) - und die Grußbotschaft des US-Amerikaners hat er durchaus vernommen.

Estrada verspottete Powetkin als "hockende Ente" - " also zum Abschuss freigegebenes Geflügel. Doch der Russe steckte den verbalen Schwinger souverän weg: "Ich werde die Antwort im Ring geben."

Zwischdurch ein EM-Fight

Powetkin sieht den Kampf gegen den als Heißsporn geltenden 28-Jährigen nur als Test: Nach seinem Bänderiss im November will der Moskauer wieder Fuß fassen.

Damals stand der WM-Fight um den Gürtel der Internationalen Boxing Federation (IBF) gegen Klitschko im Dezember 2008 bereits fest, doch ein Sturz über eine Baumwurzel stoppte die Pläne.

Nach dem Kampf am Samstag greift Powetkin noch nach dem vakante EM-Gürtel im Schwergewicht. Gegner dort wird Universum-Star Alexander Dimitrenko sein. Erst danach findet das Duell gegen Klitschko statt.

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