Boxpromoter Ahmet Öner ist vor dem Hamburger Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe von 22 Monaten sowie 120.000 Euro Geldbuße verurteilt worden. Dem türkischstämmigen Chef des Arena-Boxstalls waren unter anderem Erpressung, Körperverletzung und Nötigung zur Last gelegt worden. Das Urteil folgt einer Absprache, die im Vorfeld zwischen Staatsanwaltschaft und der Verteidigung des geständigen Ex-Boxers getroffen worden war.

Die Staatsanwaltschaft hatte Öner wegen 16 verschiedener Straftaten angeklagt. Für sein prozessverkürzendes Geständnis hatte der 38-Jährige die Zusage einer Bewährungsstrafe erhalten.

Öner wurde unter anderem der Versuch vorgeworfen, Klaus-Peter Kohl, den Chef der konkurrierenden Universum Box-Promotion, um 500..000 Euro zu erpressen. Bei einer Universum-Veranstaltung in der Hansestadt war es vor drei Jahren zwischen Öner und von Kohl engagierten Sicherheitskräften zu einer Schlägerei gekommen.

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