In Kiew ist Witali Klitschko schon Fraktionschef, mit seiner Partei UDAR will der Profibox-Weltmeister aller Klassen bei den nächsten Wahlen in der Ukraine antreten - und auch irgendwann mal Präsident werden.

"Ich denke über eine Kandidatur nach", sagte der 38 Jahre alte WBC-Champion in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.

Der Doktor der Sportwissenschaften, der am Samstag in der Arena auf Schalke den Titel gegen den polnischen Herausforderer Albert Sosnowski verteidigen wird, engagiert sich seit längerem intensiv in der Politik, trat bei den Bürgermeisterwahlen in Kiew an.

Dort sitzt er mit dem "Klitschko Block" im Stadtparlament. Mit der demokratischen Partei UDAR (Deutsch: "Schlag") will er nun auch landesweit antreten.

"Der Name symbolisiert: Nur gemeinsam sind wir stark - wie die fünf Finger einer Faust! Ein Finger alleine richtet wenig aus", sagt Klitschko.

Dem 2,02 m großen Profiboxer wird am 3. Juni in der deutschen Botschaft in Kiew das Bundesverdienstkreuz überreicht.

Klitschko wird für seine Verdienste um die deutsch-ukrainischen Beziehungen ausgezeichnet.

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