Der frühere Weltmeister Floyd Mayweather jr. ist wegen eines Beziehungsstreites erneut ins Visier der US-Justiz geraten. Am Freitag verhaftete die Polizei in Las Vegas den Ex-Champion wegen Diebstahls, nachdem seine Ex-Freundin schon zuvor Anzeige wegen eines gewalttätigen Übergriffes bei einer neuerlichen Auseinandersetzung erstattet hatte.

Mayweather, dem seine frühere Lebensgefährtin auch die Entwendung eines iPhones aus ihrem Haushalt vorwirft, wurde später gegen Zahlung einer Kaution von 3.000 Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Polizei interessierte sich zuvor besonders für die angebliche gewalttätige Auseinandersetzung. "Sie behauptet, dass er sie geschlagen hat. Nun wollen wir seine Geschichte zu dem Vorfall hören", sagte eine Sprecherin der Polizei: "Wir befragen ihn als potenziellen Verdächtigen."

Das angebliche Opfer ist Josie Harris, die mit Mayweather drei Kinder hat und schon 2005 die gleichen Vorwürfe gegen den Profiboxer gerichtet hatte. Später gab sie zu, gelogen zu haben, weil Mayweather sie wegen einer anderen Frau verlassen hatte.

Als die Polizei den 33-Jährigen am Donnerstag in den frühen Morgenstunden zu den Vorwürfen befragen wollte, trafen die Beamten den in 41 Profikämpfen ungeschlagenen Mayweather nicht an. Mittlerweile ließ der "Pretty Boy" aber über seinen Anwalt seinen Willen zur Kooperation mit der Polizei erklären.

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