In den Verhandlungen um den lange erwarteten Box-Kampf gegen WBA-Weltmeister David Haye ist dem Lager von IBF- und WBO-Champion Wladimir Klitschko ein erster Teilerfolg gelungen.

Nachdem der Brite es über Monate hinweg abgelehnt hatte, die Einnahmen aus dem Schwergewichts-Duell gleichmäßig aufzuteilen, zeigt er sich nun offenbar zu dem von Klitschko vorgeschlagenen Modell bereit.

"Wir sind einen Schritt weitergekommen. Es hat sich gezeigt, dass es gut war, bei unserer Position zu bleiben. Wir haben diesen Schlüssel schließlich immer wieder angeboten", sagte Klitschkos Manager Bernd Bönte, wollte die Signale aus Großbritannien jedoch nicht überbewerten: "Von einem Durchbruch sind wir noch immer weit entfernt. Es gibt noch sehr viele andere Punkte zu klären. Wie ich die Verhandlungen bisher erlebt habe, kann das auch noch an den kleinsten Kleinigkeiten scheitern."

So sind Zeitpunkt und Austragungsort des Kampfes weiterhin offen. Nach Angaben von Bönte habe Haye in den Gesprächen aber zumindest den Eindruck vermittelt, dass er den "Kampf möglichst zügig" wolle.

"Wenn wir bis zum 4., 5. oder 6. Januar keine schriftliche Einigung haben, wird Wladimir gegen Dereck Chisora antreten", sagte Bönte. Die Option auf einen Kampf gegen den Engländer laufe am 7. Januar aus.

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