Nach seiner Prügelattacke gegen Ringrichter Manfred Küchler in Magdeburg muss Profiboxer Khoren Gevor noch im Laufe der Woche mit einem Urteil rechnen, darf aber auf die Fortsetzung seiner Karriere in Deutschland hoffen.

"Bis Freitag haben wir unsere Entscheidung im Präsidium gefällt. Auf keinen Fall plädiere ich für eine lebenslange Sperre", sagte Thomas Pütz, Präsident Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), der "Welt".

Entlastend für den Armenier Gevor sei, dass er sich einsichtig gezeigt und bei allen Beteiligten persönlich entschuldigt habe. Der Ex-Europameister war am Samstag nach seiner Disqualifikation im WBO-Titelkampf im Supermittelgewicht gegen Robert Stieglitz (Magdeburg) ausgerastet und mit den Fäusten auf Küchler losgegangen.

Der Ringrichter hat Gevors Entschuldigung angenommen. "Für mich ist damit der Fall erledigt", sagte Küchler.

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