Für den "Kampf seines Lebens" hat sich Supermittelgewichtler Arthur Abraham eine besondere Taktik ausgedacht.

"Ich boxe so wie Joe Frazier im ersten WM-Kampf gegen Muhammad Ali im Madison Square Garden, wo er Ali in der 15. Runde mit seinem linken Kopfhaken zu Boden schickte", sagte der Berliner der Welt und der Berliner Morgenpost vor dem "Existenzkampf" am frühen Sonntagmorgen (ab 01.15 Uhr) in Los Angeles im Halbfinale des Super-Six-Turniers gegen Weltmeister Andre Ward.

Falls Abraham verliert, droht ihm das Ende der Karriere. Dennoch gibt sich King Arthur selbstsicher und erinnert an den 8. März 1971: "Ich habe mit den Kampf mehrfach angeschaut. Ali war Favorit, doch Frazier hat ihn besiegt."

Tatsächlich ist auch der einst so gefürchtete Abraham im Kampf gegen den US-Amerikaner nur noch Außenseiter. Nach den schmerzhaften Niederlagen gegen den US-Amerikaner Andre Dirrell und den Engländer Carl Froch ist das Vertrauen in den gebürtigen Armenier gesunken. Zudem trifft er auf einen bärenstarken Gegner, der seit 1996 ungeschlagen ist.

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