Der ehemalige Box-Weltmeister Genaro Hernandez ist am 7. Juni in seinem Haus im kalifornischen Mission Viejo gestorben.

Der 45-jährige gebürtige Mexikaner erlag den Folgen eines Weichteiltumors, eines sogenannten Rhabdomyosarkoms, das bereits 1998 diagnostiziert worden war.

Hernandez hinterlässt seine Ehefrau Liliana sowie Sohn Steven und Tochter Amanda.

1984 gab "Chicanito" im Alter von 18 Jahren sein Profidebüt im Ring.

1991 wurde der Superfedergewichtler erstmals Weltmeister des Verbandes WBA, den Titel verteidigte er achtmal erfolgreich.

Nach einem kurzen Abstecher ins Leichtgewicht und einem verlorenen Kampf gegen Oscar de la Hoya wechselte Hernandez zurück ins Superfedergewicht.

1997 nahm er Azumah Nelson den WBC-Titel ab, den er dreimal erfolgreich verteidigte und im Oktober 1998 an Floyd Mayweather jr. verlor.

Nach dieser Niederlage beendete Hernandez mit 32 Jahren seine Karriere.

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