Ulli Wegner, Cheftrainer des Sauerland-Boxstalls, hat sich wenig zuversichtlich zum bevorstehenden WM-Kampf seines Schützlings Marco Huck geäußert.

Der WBO-Cruisergewichts-Weltmeister wird seinen Titel am 16. Juli in München gegen den Argentinier Hugo Hernan Garay verteidigen.

"Es ist keine leichte Aufgabe, die Marco Huck zu bewältigen hat. Garay war schon Weltmeister, hat auch hier in Deutschland tolle Kämpfe gemacht. Ich glaube, das wird ein sehr interessanter Kampf. So recht wohl in meiner Haut ist mir noch nicht", sagte Wegner am Dienstag in München.

Wegner fürchtet taktische Schwächen seines Schützlings: "Marco legt enorme Aggressivität an den Tag, er muss sein Temperament in großen Kämpfen besser kontrollieren."

Neben dem WM-Kampf Hucks werden im Münchner Olympia-Eisstadion weitere sechs Kämpfe stattfinden.

Darunter die erste Titelverteidigung des Europameisters im Halbschwergewicht, Eduard Gutknecht, und ein Kampf der deutschen Mittelgewichts-Hoffnung Dominik Britsch (23), von dem Wegner sagt: "Er ist sicherlich im Moment mein bester Mann. Von ihm erhoffe ich mir sehr viel, wenn er verletzungsfrei bleibt. Ich glaube, er wird in Deutschland noch durch hervorragende Leistungen auffallen."

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