Weltmeister Wladimir Klitschko hat seine Bedenken gegenüber dem Reitsport geäußert.

"Reiten ist definitiv gefährlich. Es kann auch gefährlicher als Boxen sein", sagte der Schwergewichts-Champion am Rande des Pferdesportfestes CHIO in der Aachener Soers.

"Es gab viele Beispiele, bei denen sich Reiter tödlich verletzt haben", sagte der Ukrainer, der am Dienstag Gast der Eröffnungsfeier des Reit-Spektakels war.

Wie Klitschko erklärte, habe er schon im Alter von sechs Jahren auf dem Rücken eines Pferdes gesessen.

"Ich bin in Kasachstan geboren. Und da sind Reiten und Pferde angesagt", berichtete der 35-Jährige. Das Pferd sei ein Athlet. Wie er gehört habe, hänge der Erfolg beim Reiten zu 50 Prozent vom Reiter und zu 50 Prozent vom Pferd ab. Er selbst reite nicht, er pflege seine Hobbys Kitesurfen und Golf.

Bezüglich eines neuen Gegners für den nächsten Boxkampf konnte Klitschko keine Neuigkeiten verkünden.

Der Ukrainer will noch in diesem Jahr wieder in den Ring steigen, nachdem er vor eineinhalb Wochen durch den einstimmigen Punktsieg über den Briten David Haye in Hamburg die WM-Gürtel aller vier wichtigen Welt-Verbände in der Familie Klitschko vereint hatte.

Einem Re-Match gegen Haye gibt der Olympiasieger von 1996 wenig Chancen. "Ich habe Zweifel, ob David noch einmal gegen mich in den Ring steigen will. Ich kenne ihn mittlerweile ganz gut", sagte der Wahl-Hamburger.

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