Revolution im Boxsport: Bei Olympischen Spielen sollen bald auch Profi-Boxer in den Ring steigen dürfen.

Wu Ching-Kuo, Präsident des Amateurbox-Weltverbandes (AIBA), kündigte die Einführung eines Programms (APB) an, das Profis den Olympia-Start möglichst schon 2016 in Rio de Janeiro ermöglichen soll.

Bislang war das olympische Boxen ausschließlich Amateuren vorbehalten, doch seit langem gab es Diskussionen über eine Kooperation mit den Profis.

Präsident Wu sprach von einem "revolutionärem Programm", das dem olympischen Boxen zu mehr Beachtung verhelfen soll.

In den vergangenen Jahren rückte das Amateurboxen immer mehr in den Hintergrund, während die Profis immer mehr TV-Macher und Sponsoren für sich gewinnen konnten.

"Wir wollen den Boxern des APB-Programms erlauben, bei Olympia zu starten. Der Traum soll bereits 2016 in Erfüllung gehen", sagte Wu.

Das neue Programm bewertet die Profi-Boxer nach nationalen, kontinentalen und weltweiten Ranglisten. Genaure Details werden bis zum Jahresende abgestimmt.

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