Der ehemalige amerikanische Boxweltmeister Oscar de la Hoya hat erklärt, dass er nach seinem Karriereende vor drei Jahren mit Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu kämpfen hatte.

"Vor kurzem war ich ganz unten", sagte der 38-Jährige in einem Interview mit dem spanischsprachigen Fernsehsender "Univision" am Dienstag.

Er habe auch Selbstmordgedanken gehabt: "Ich habe nicht die Kraft und den Mut, mir das Leben zu nehmen, aber ich habe darüber nachgedacht."

Er habe sich einer Therapie unterzogen und sei den Anonymen Alkoholikern beigetreten, sagte de la Hoya. Seit drei Monaten sei er wieder trocken.

Einer der Gründe für seinen Absturz sei die vorübergehende Trennung von seiner Frau gewesen, die er betrogen habe.

Seinen letzten Profikampf hatte der frühere Weltmeister, der in den Gewichtsklassen Superfedergewicht bis Mittelgewicht WM-Gürtel errang, im Juni 2008 gegen Manny Pacquiao bestritten (Aufgabe nach der 8. Runde).

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