Box-Oldie Andreas Sidon hat im jahrelangen Streit um seine Boxlizenz mit dem Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) offenbar den Kürzeren gezogen.

Das Oberlandesgericht Hamburg wird nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" am 15. Dezember bestätigen, dass der ehemalige deutsche Schwergewichtsmeister im Jahr 2007 zu Recht seine Lizenz verloren hatte.

Der BDB hatte dem heute 48-Jährigen die Box-Erlaubnis entzogen, weil die gesundheitlichen Risiken im Falle weiterer Kämpfe zu groß gewesen seien. Sidon hatte sich dagegen gewehrt und unter anderem per Einstweiliger Verfügung erwirkt, dass er weitere Kämpfe unter Aufsicht des BDB bestreiten durfte.

Dazu gehörte auch ein WM-Kampf nach der Version des kleinen Verbandes WBB gegen den Kanadier Sheldon Hinton, den Sidon jedoch verlor. Nun scheint das Gericht endgültig die Karriere des alleinerziehenden Vaters zu beenden.

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