Der philippinische Weltmeister Manny Pacquiao hat sein sündiges Leben hinter sich gelassen, um Botschafter der katholischen Kirche zu werden.

"Ich habe mich aus dem Geschäft mit dem Laster verabschiedet. Ich habe meine Anteile an einem Nachtklub und an einem Casino in Manila verkauft", sagte der 32-Jährige.

Pacquiao glaubt, dass er mit seiner Wandlung dem sicheren Verderben entronnen ist.

"Ich war ein schwacher Mensch. Wäre ich gestorben, wäre meine Seele in der Hölle gelandet. Ich habe Dinge getan, die gegen den Willen Gottes sind", sagte der strenggläubige WBO-Champion.

Der Volksheld soll unter anderem mehr als 1000 Hähne im Gesamtwert von über 500.000 Euro bei blutigen Kämpfen eingesetzt haben. Das ist jetzt alles Geschichte, nicht nur Pacquiaos Interesse am Federvieh ist scheinbar verflogen.

"Ich habe meinen Frieden gefunden", sagte der Boxer.

Im vergangenen Monat hatte die katholische Kirche seines Heimatlandes Pacquiao gebeten, als Botschafter für das Lesen der Bibel unter Katholiken zu werben. Der Profiboxer gab seine Zusage. "In aller Demut akzeptiere ich diese schwere Aufgabe."

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