Vitali Klitschko wünscht sich einen weiteren WM-Kampf gegen Dereck Chisora, doch Manager Bernd Bönte legt sein Veto ein.

"Ein Rückkampf ist absolut undenkbar, den wird es nicht geben. Damit befassen wir uns nicht", versicherte Bönte.

Allerdings bringt der Manager der beiden Klitschko-Brüder angesichts der skandalösen Vorfälle am Rande der erfolgreichen Titelverteidigung gegen Chisora Verständnis für den alten und neuen WBC-Champ auf:

"Natürlich ist Vitali emotional betroffen", sagte Bönte, der aber nochmals betonte: "So ein Kampf ist kein Thema, wir werden Chisora keine weitere Plattform bieten."

Auch aus einem anderen, ganz einfachen Grund könne es nicht zu einem zweiten Duell Vitali Klitschko gegen Chisora kommen.

"Im nächsten Monat findet in London eine Anhörung statt. Dann wird Chisora sicher neun bis zwölf Monate gesperrt. Zudem fällt er nach der Niederlage aus den Top 15 der WBC-Rangliste raus und müsste sich erst wieder hochboxen", sagte Bönte.

Priorität habe zudem, dass Witali Klitschko seinen Sehnenanriss in der Schulter ausheile. "Jetzt stehen sechs, sieben Wochen konservative Behandlung sowie Reha in Hamburg und Kiew an. Dann werden wir weitersehen", sagte Bönte.

Am vergangenen Samstag hatte Vitali Klitschko in München Dereck Chisora eindeutig nach Punkten besiegt. Danach lieferte sich Chisora auf der Pressekonferenz eine blutige Schlägerei mit seinem britischen Landsmann und Konkurrent David Haye.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel