Vor seinem Comeback im Cruisergewicht gegen den britischen Interims-Champion Ola Afolabi gibt sich Box-Weltmeister Marco Huck gewohnt selbstbewusst.

"Meine Härte wird Afolabi nicht aushalten. Träumen darf er von der WM, aber meinen Gürtel holt er sich nicht", sagte Huck vor dem Kampf am Samstag (22.55 Uhr) in Erfurt.

Der 27-Jährige lässt nach seinem kurzen Ausflug ins Schwergewicht keinen Zweifel an seiner Stärke aufkommen. "Alle sagen, dass Afolabi stärker geworden ist. Und das ist er auch! Aber ich habe in der Zwischenzeit auch nicht geschlafen", sagte Huck, der sich in Kienbaum bei Berlin mit Trainer Ulli Wegner auf den WM-Fight vorbereitet hat.

"Ich weiß, was auf mich zukommt und nehme den Gegner sehr ernst", betonte Huck, der Afolabi im Dezember 2009 in Ludwigsburg nach zwölf Runden zuletzt knapp nach Punkten besiegt hatte.

Seit Sonntag ist Huck in der thüringischen Landeshauptstadt und arbeitet dort am Feinschliff vor dem Duell in der Messehalle.

Doch auch im Lager des in den USA lebenden Briten Afolabi rechnet man sich Chancen aus. "Ola hatte eine sehr gute Vorbereitung. Er wird seine Sache besser machen als im ersten Kampf gegen Huck", sagte Trainer Fritz Sdunek.

Huck hatte zuletzt den Russen Alexander Powetkin im Schwergewicht herausgefordert, war nach seiner unglücklichen Punktniederlage am 25. Februar aber ins Cruisgergewicht zurückgekehrt. Ob Huck, der von seinen 34 Profikämpfen nur zwei verlor, dort dauerhaft bleiben wird, ist noch offen. Zuletzt hatte er immer wieder ein Duell mit Vitali oder Wladimir Klitschko um die WM-Krone gefordert.