Francois Botha hat sich 17 Jahre nach seinem skandalösen WM-Kampf gegen Axel Schulz bei seinem deutschen Kontrahenten entschuldigt und ihm den WM-Gürtel geschenkt, den er am 9. Dezember 1995 irregulär gegen ihn gewonnen hatte. Das berichtet die "Bild".

Der "weiße Büffel" Botha wurde später des Dopings überführt und der Fight gegen Schulz annulliert. Der Südafrikaner behauptet aber bis heute, das Mittel sei ihm untergeschoben worden.

Nun besuchte Botha Schulz in Frankfurt und gab ihm den Gürtel: "Sorry, Axel, für mich bist du der wahre Champion. Du hast im April 1995 gegen George Foreman gewonnen und auch in Stuttgart gegen mich. Du hast Millionen Dollar verloren."

Schulz zeigte sich angesichts der verspäteten Reue gerührt und erklärte: "Ich bin positiv überrascht und überwältigt. Ich hatte immer schlechte Erinnerungen an Botha und den WM-Kampf. Ein enger Kampf, aber nicht mein bester.Frans hat sich jetzt von seiner menschlichen Seite gezeigt, eine große Geste. Der WM-Gürtel wird in meinem Haus einen Ehrenplatz erhalten."

Zum Abschluss der Versöhnung lud Schulz Botha anschließend gar auf einen Kaffee ein.

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