Der frühere Weltmeister Julio Cesar Chavez muss nach seinem positiven Test auf Marihuana eine Entzugsklinik aufsuchen.
Das entschied das World Boxing Council (WBC). Der Mittelgewichtler aus Mexiko war vor knapp drei Wochen nach seiner Niederlage im Titelkampf gegen den Argentinier Sergio Martinez überführt worden.
"Er hat sein Bedauern geäußert und eine Entschuldigung an seine Fans geschrieben. Deshalb verurteilt das WBC ihn zu einer Geldstrafe von 20.000 Dollar (14.500 Euro). Die Summe geht an ein Krankenhaus, in dem krebskranke Kinder behandelt werden", heißt es in einer Mitteilung des Weltverbandes.
Chavez muss außerdem eine Entzugsklinik aufsuchen und ist suspendiert, bis die Behandlung erfolgt und durch die Klinik offiziell für beendet erklärt worden ist.
Der 26-Jährige hatte in Las Vegas einstimmig nach Punkten und damit seinen WBC-Titel an Martinez verloren. Nach zuvor 23 Siegen in Serie war es die erste Niederlage für den Mexikaner. Der Rückkampf soll in der ersten Jahreshälfte 2013 stattfinden.
Chavez wurde bereits zum zweiten Mal positiv getestet. Im November 2009 war beim Boxer Furosemid nachgewiesen worden, ein Diuretikum, das zur Gewichtsabnahme oder als Maskierungsmittel für andere verbotene Substanzen gebraucht wird.
Damals wurde der Mexikaner für sieben Monate gesperrt und mit einer Strafe von 10..000 Dollar belegt.
