Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat auch nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung gegen den polnischen Herausforderer Mariusz Wach die Frage nach seinem zukünftigen Trainer offen gelassen.

"Ich bin sehr zufrieden mit Johnathon Banks. Er hat von Emanuel Steward viel gelernt und entwickelt sich weiter", sagte der 36 Jahre alte Ukrainer, nachdem er in Hamburg einstimmig (120:107, 120:107, 119:109) nach Punkten gegen Wach gewonnen hatte: "Ich schließe nicht aus, dass ich mit ihm weiter arbeite."

Bis wann Klitschko über seinen neuen Trainer entscheiden will, ließ er ebenfalls offen.

Steward, mit dem Klitschko seit 2004 zusammengearbeitet hatte, war am 25. Oktober im Alter von 68 Jahren in seiner Heimatstadt Detroit an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.

Seinen 59. Sieg im 62. Profi-Kampf widmete "Dr. Steelhammer" seinem verstorbenen Lehrmeister. "Wir denken an dich, wir vermissen dich und wir lieben dich. Und wir werden dich nie vergessen", sagte Klitschko.

Zuletzt hatte Trainerlegende Fritz Sdunek eine neue Zusammenarbeit mit Klitschko nicht ausgeschlossen. "Es hat über dieses Thema noch keine Gespräche gegeben", sagte Sdunek, "aber man soll niemals nie sagen."

Unter Sdunek hatte Wladimir Klitschko in Hamburg seine Profi-Karriere begonnen. 2004 trennten sich die Wege der beiden wieder. Seitdem wird nur noch Vitali Klitschko, der ältere der beiden Box-Brüder, von Sdunek betreut.

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