Der frühere Weltmeister Hector Camacho ist in seiner Heimat Puerto Rico angeschossen worden und schwebt nach Angaben der behandelnden Ärzte in Lebensgefahr.

Der 50-Jährige war in der Kleinstadt Bayamon als Beifahrer unterwegs, als ihn eine Kugel im Gesichts- und Halsbereich traf. Camacho wurde in eine Klinik in San Juan gebracht und erlitt kurz darauf einen Herzinfarkt.

"Das ist der schwierigste Kampf in seinem Leben", sagte Krankenhaus-Direktor Ernesto Torres und bezeichnete die Aussichten auf Besserung als "sehr schlecht".

Wie lokale Medien berichten, wurde der Fahrer des Wagens getötet. Die Täter sind bislang unbekannt.

Camacho war WBC-Champion im Superfeder- und Leichtgewicht, sowie zweimaliger WBO-Weltmeister im Halbweltergewicht. Der 1,69 Meter kleine Rechtsausleger galt als einer der schnellsten Boxer der Welt.

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