Dopingverdacht gegen Wladimir Klitschkos Gegner Mariusz Wach.

In der A-Probe des Polen, der im November den WM-Fight gegen den ukrainischen Titelverteidiger chancenlos verloren hatte, wurden anabole Steroide nachgewiesen.

Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer, sagte der "Bild": "Uns wurde gemeldet, dass eine Probe positiv ist."

Untersucht worden waren die Proben von Klitschko uns einem Gegner vom renommierten Kölner Institut für Biochemie.

Wach kann die Öffnung der B-Probe beantragen. Ist auch sie positiv, droht dem Boxer eine Sperre.

Der Pole war im Fight gegen Klitschko hoffnungslos unterlegen und hatte einstimmig verloren. Trotz harter Treffer war Wach in den zwölf Runden nicht zu Boden gegangen.

Klitschkos Management vermutet nun das mögliche Doping als Ursache.

"Das würde auch erklären, warum Wach selbst die härtesten Schläge weggesteckt hat. Doping ist natürlich ein No-Go", sagte Klitschkos Manager Bernd Bönte: "Das zeigt auch, wie gefährlich Doping ist, wenn das Schmerzempfinden weniger wird."

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