"Golden Boy" Oscar de la Hoya hat einen Traum.

Der ehemalige Box-Weltmeister will als Promoter seinen Schwergewichtler Deontay Wilder im Ring gegen einen der beiden Klitschko-Brüder sehen.

"Mein Traum ist Wladimir Klitschko gegen Deontay Wilder. Ich hoffe, dass die beiden Klitschkos, oder zumindest Wladimir, nicht aufhören, bevor mein Boxer reif ist", sagte de la Hoya der "Sport Bild".

Der Promoter, der derzeit gegen seine Suchtprobleme kämpft, ist von der Stärke seines 2,01 m großen Kämpfers überzeugt: "Ich glaube fest daran, dass mein Boxer Deontay Wilder der nächste Weltmeister aus den USA wird. Er hat Größe, Kraft und Schnelligkeit, machte schon mit Klitschko Sparring."

Wilder ist in seinen 29 Profikämpfen noch unbesiegt und gewann jeweils durch K.o.

Insgesamt stand er dabei lediglich 49 Runden im Ring. Seinen letzten vorzeitigen Erfolg feierte der 27-Jährige am 9. August, als er Sergej Lijachowitsch in der ersten Runde ausknockte.

Der Weißrusse hatte immerhin gegen den russischen Riesen Nikolai Walujew über zwölf Runden im Ring gestanden.

Oscar de la Hoya selbst bestreitet derzeit seinen wohl größten Kampf.

Der 40-Jährige suchte erneut eine Suchtklinik auf.

Der Barcelona-Olympiasieger hatte als erster Boxer einen WM-Titel in sechs verschiedenen Gewichtsklassen gewonnen, war nach dem Karriereende jedoch durch Alkohol, Kokain und Selbstmordgedanken in ein tiefes Loch gefallen.

Bereits 2011 hatte sich Oscar de la Hoya in eine Entziehungskur begeben.

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