Die Box-Welt trauert um den früheren Schwergewichtsweltmeister Ken Norton. Der Ex-Champion starb nach Angaben seines Managers Patrick Tenore am Mittwoch im Alter von 70 Jahren.

Norton erlag in einem Pflegeheim im US-Bundesstaat Arizona einem Herversagen, nachdem der US-Amerikaner im vergangenen Jahr einen Schlaganfall erlitten hatte.

Norton war 1978 per Dekret zum Schwergewichts-Champ des Weltverbandes des WBC ernannt worden, verlor den Gürtel allerdings gleich bei der ersten Titelverteidigung gegen seinen Landsmann Larry Holmes.

Nortons größter Erfolg im Ring war fünf Jahre zuvor ein Sieg mit einer "Split Decision" gegen das Idol Muhammad Ali, dem er in einem spektakulären Kampf sogar den Kiefer brach.

Gegen den "Größten" verlor Norton später zwei weitere Kämpfe, ebenso unterlag er 1974 einen WM-Fight gegen George Foreman.

Ken Norton beendete 1981 seine Karriere nach 50 Profikämpfen mit einer Bilanz von 42 Siegen inklusive 33 K.o.-Erfolgen, einem Unentschieden und sieben Niederlagen.

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