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Andy Smith setzte sich im Finale im entscheidenden elften Leg durch © SPORT1

Andy Smith hat die Gunst der Stunde genutzt: In Dinslaken ist die Top 3 der PDC nicht am Start - der 42-Jährige triumphiert.

Barnsley - Der "Pie Man" Andy Smith hat überraschend das erste Turnier im Rahmen der German Darts Trophy in der Dinslakener Stadthalle gewonnen und konnte somit seinen ersten Erfolg seit knapp zwei Jahren feiern.

Smith nutzte an diesem Tag die Abwesenheit der Top 3 der PDC Phil Taylor, James Wade und Raymond van Barneveld und sicherte sich das Preisgeld für den Sieger in Höhe von 6.000 Pfund.

Zusätzlich bekommt Smith noch 400 Pfund für einen 9 Darter, den er im Viertelfinale gegen Mark Walsh werfen konnte.

Großer Favoritenkreis

Da die souveräne Nr.1 der PDC Phil Taylor nicht gemeldet hatte, war das Feld der Favoriten für dieses Turnier groß.

Zu den Topfavoriten musste man sicherlich Titelverteidiger Colin Osborne und die in den letzten Wochen stark spielenden Mark Walsh und Jamie Caven zählen.

Auch wenn die Top 3 nicht gemeldet hatte, war ansonsten die komplette Elite der PDC am Start und somit hatten die nationalen Spitzenspieler einen schweren Stand und überstanden die zweite Runde nicht.

Puls vergibt Matchdarts

Tomas Seyler verlor dabei denkbar knapp mit 5:6 gegen Andy Hamilton, nachdem er auf der Bühne unter dem Jubel der Zuschauer noch 124 zum 5:5 ausmachen konnte.

Auch Marko Puls hatte nach einem starken 6:4 über Toon Grebe in der ersten Runde dann Pech und vergab fünf Matchdarts bei seinem 5:6 gegen Kevin McDine.

In der dritten Runde schied dann mit Carlos Rodriguez der Finalist des Vorjahres aus, für den Spanier blieb der zweite Platz bis jetzt der größte Erfolg seiner Karriere.

Smith schaltet King aus

Andy Smith machte hier schon auf sich aufmerksam, als er die Nr. 6 der PDC Mervyn King mit 6:5 besiegen konnte.

Nach einem weiteren Erfolg über Jelle Klaasen traf Smith dann im Viertelfinale auf Mark Walsh, der sich gegen Jamie Caven durchsetzen konnte. 48208 (Diashow: die Highlights der WM)

Colin Osborne schied im Achtelfinale gegen Steve Beaton aus und teilte das Schicksal unter anderem mit Alan Tabern, Ronnie Baxter und Andy Hamilton.

Im Viertelfinale gewann Joe Cullen gegen Vincent van der Voort, nachdem er sich zuvor schon gegen Alan Tabern, Tony Eccles und Mark Dudbridge durchsetzen konnte.

Vom Postboten zum Profi

Der erst 19-jährige Cullen hatte erst kürzlich seinen Job als Postbote aufgegeben, um sich auf seine Profikarriere konzentrieren zu können.

Im Halbfinale unterlag er dann mit 3:6 gegen Andy Smith, konnte aber sein bestes Ergebnis auf der PDC Tour feiern.

Colin Lloyd hatte mit einem Sieg über Steve Beaton das Halbfinale erreicht und die ehemalige Nr. 1 der PDC setzte sich dann mit einem glatten 6:1 gegen Wayne Jones durch, der zuvor den Kanadier John Part besiegen konnte.

Entscheidung im elften Leg

In einem spannenden Finale ging es dann in das elfte und entscheidende Leg und hier hatte Andy Smith den besseren letzten Dart für sich.

Am Sonntag geht es an gleicher Stelle mit dem zweiten Event der German Darts Trophy weiter.

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