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Mark Walsh kassiert in Dinslaken 6.000 Pfund Preisgeld © intern

Mark Walsh gewinnt das zweite Turnier im Rahmen der German Darts Trophy. Der Engländer rückt damit seinem Ziel immer näher.

Dinslaken - Mark Walsh hat das zweite Turnier im Rahmen der German Darts Trophy gewonnen.

Gespielt wurde erneut in der Stadthalle von Dinslaken und Walshie konnte am Ende seinen vierten Turniersieg in diesem Jahr feiern.

Mit den 6.000 Pfund Preisgeld für Platz 1 rückt Walsh seinem Ziel, einem Platz in den Top 10, immer näher.

In der gesonderten Wertung der Players Championship Turniere, wo die Turniere aus diesem Jahr gewertet werden, hat sich Mark Walsh schon den zweiten Platz hinter Phil Taylor sichern können.

Im Endspiel traf Walsh auf Andy Hamilton, der nach vielen schwächeren Ergebnissen nun mal wieder positiv auffallen konnte.

Es wurde ein spannendes und ausgeglichenes Finale mit dem besseren Start von "The Hammer? Andy Hamilton, der sich eine 4:2 Führung erspielen konnte. Die nächsten drei Legs gingen dann an Walsh, doch Hamilton konnte noch einmal zum 5:5 ausgleichen.

Walsh eiskalt

Die Entscheidung musste somit im elften und letzten Leg fallen. Bei 122 Rest hatte Hamilton dann seine Chance zum ersten Turniersieg in 2009, doch nachdem er zweimal die Treble 18 getroffen hatte, verpasste er die Doppel 7 knapp.

Mark Walsh nutzte dann seine Chance und sicherte sich den Titel und konnte somit nach einem Sieg in Barnsley in der letzten Woche nun zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ein Turnier erfolgreich beenden.

Mark Walsh musste auf seinem Weg in das Finale nur ein einziges Mal richtig schwer um den Sieg kämpfen. Einem 6:1 über Didier de Vuyst ließ er zwei 6:0 Erfolge über Dennis Smith und Steve Beaton folgen.

Anderson eliminiert Artut

Im Viertelfinale traf er dann auf Gary Anderson, der an diesem Tag sein Deutschland Debüt für die PDC gab. Gary Anderson gewann auf seinem Weg in das Viertelfinale gegen die beiden Niederländer Jan van der Rassel und Jelle Klaasen und beendete auch in der dritten Runde mit einem 6:1 Erfolg das Turnier für den Deutschen Meister Jyhan Artut.

Walsh zu stark

Gegen Mark Walsh musste sich der Schotte dann aber geschlagen geben und unterlag mit 2:6. Der Weg von Andy Hamilton ins Finale führte über Colin Osborne, der durch das 2:6 im Halbfinale die Chance auf seinen zweiten Sieg in Dinslaken nach seinem Titelgewinn im Vorjahr vergab.

Trotz der Niederlage zählt der Wizard aber im Moment zu den stärksten Spielern auf der Tour. Im Viertelfinale spielte Hamilton gegen Co Stompé und man konnte dieses Spiel auch als das Duell der Frustrierten bezeichnen, denn beide Spieler waren bis zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach der Bestform.

Stompé auf Formsuche

Stompé verlor die Partie mit 3:6, konnte das Turnier aber dennoch als Fortschritt verbuchen. Neben Stompé und Anderson verlor auch Terry Jenkins mit 2:6 gegen Colin Osborne im Viertelfinale. Mit dem gleichen Ergebnis musste sich dann auch der Vortagesfinalist Colin Lloyd in dieser Runde Ronnie Baxter geschlagen geben.

Frühes Aus für "Pie Man"

Für den Sieger des Vortages Andy Smith war das Turnier sogar noch schneller zu Ende, der "Pie Man? unterlag in der dritten Runde mit 1:6 gegen Adrian Lewis und musste sich dieses Mal mit den Krümeln zufrieden geben. Neben Co Stompé standen noch zwei weitere Niederländer im Achtelfinale, doch hier schieden dann Jelle Klaasen und Roland Scholten aus.

Scholten verlor knapp mit 5:6 gegen Ronnie Baxter, man konnte aber an diesem Wochenende eine deutliche Leistungssteigerung beim "Tripod" bemerken.

Höchststrafe für Suljovic

In der ersten Runde gewann Scholten gegen seinen Landsmann Toon Grebe mit 6:4 und schaffte dann zwei knappe 6:5 Erfolge über Kevin Painter und Dave Honey. Ein bitterer Tag wurde es für den besten Spieler der Österreicher Mensur Suljovic, der seine Auftaktpartie glatt mit 0:6 gegen Justin Pipe verlor.

Bei Hannes Schnier lief es dagegen etwas besser. Nachdem er sich am Vortag in der ersten Runde seinem Landsmann geschlagen geben musste, erreichte "The Rock" dieses Mal die zweite Runde durch ein 6:4 gegen Louis Blundell.

In der nächsten Runde wartete dann aber mit Alan Tabern ein Top 10 Spieler auf Schnier und er musste nach einem harten Kampf mit 3:6 geschlagen geben. 48208 (Diashow: die Highlights der WM)

Welge verliert Krimi

Für den Deutschen Andree Welge verlief das Wochenende nicht sehr erfolgreich. Der Bremer spielte gut, musste sich aber in einer Partie über die volle Distanz mit 5:6 gegen Tony Eccles geschlagen geben.

Bei einem Sieg hätte Welge dann gegen seinen Teamkollegen Maik Langendorf spielen dürfen, der seine erste Partie mit 6:1 gegen Joe Cullen gewann. In der nächsten Runde scheiterte Langendorf dann aber auch an der "Viper" Tony Eccles, der nach seinen beiden Erfolgen gegen die Deutschen dann aber gegen Denis Ovens ausschied.

Rosenauer meldet sich zurück

Michael Rosenauer hatte am beim ersten Turnier in Dinslaken deutlich gegen Tomas Seyler verloren und bekam dieses Mal mit Jamie Caven keine leichte Aufgabe zugelost, immerhin stand der Engländer letzte Woche in Barnsley in einem der beiden Endspiele.

Doch Rosi zeigte endlich mal wieder eine starke Leistung und konnte den Favoriten mit 6:5 besiegen. Es folgte ein 6:4 über Adrian Gray und Rosi stand in der dritten Runde. Hier traf er dann auf Mark Dudbridge und der "Flash" war in diesem Spiel einfach zu stark für Rosi, der die Partie mit 0:6 verlor.

Endstation für Seyler

Tomas Seyler spielte am gleichen Board wie Mensur Suljovic und gewann seine erste Partie in der unteren Hälfte mit 6:1 gegen den an 21 gesetzten Andy Jenkins.

Leider konnte "Shorty" diese Leistung nicht noch einmal zeigen und er schied mit einem 4:6 gegen James Barton aus. In der zweiten Runde war dann auch für Mario Masurka das Turnier beendet, er gewann zuerst mit 6:1 gegen Shamoli Perparim und unterlag dann Aley Roy mit 4:6.

Somit schafften es nur Michael Rosenauer und Jyhan Artut in die dritte Runde. Bevor Artut hier gegen Gary Anderson verlor schaffte er jedoch ein 6:1 gegen Andries Sterk und einen schönen 6:4 Erfolg über Peter Manley.

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