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Peter "One Dart" Manley war 1999, 2002 und 2006 Vize-Weltmeister © getty

Beim ersten Qualifikationsturnier für die Las Vegas Desert Classic erwischt es den ersten Favoriten. Auch die Deutschen sind raus.

München/Las Vegas - Beim ersten von zwei Qualifikationsturnieren für die Las Vegas Desert Classic hat es die erste faustdicke Überraschung gegeben.

Peter Manley, der erstmals seit Jahren aus der Top 16 der PDC gefallen war und somit in der Qualifikation antreten musste, verpasste als Setznummer 1 der Qualifikation das Hauptfeld. "One Dart" musste sich in der vierten Runde mit 3:5 gegen Shane O'Connor geschlagen geben.

Aber auch der Manley-Bezwinger wird bei der am kommenden Mittwoch im Mandalay Bay Hotel stattfindenden Veranstaltung nicht teilnehmen. Er unterlag in der entscheidenden Runde trotz 4:2-Führung Jamie Caven, der mit Legs von 14,11 und 13 Darts in den letzten drei Abschnitten seinen guten Lauf in den letzten Wochen bestätigte.

Frühes Ende für Deutsche

Für die Deutschen Andreas Waldenmaier, Joachim Kössler und Michael Putz ist das Turnier vorzeitig beendet.

Waldenmaier erhielt mit Steve Maish gleich einen gesetzten Spieler in der ersten Runde und musste sich nach einem harten Kampf mit 2:5 geschlagen geben. Seinem Teamkollegen aus Süßen erging es nicht viel besser, Kössler erwischte mit Barrie Bates die Nr. 10 der Setzliste und konnte sich bei der 2:5 Niederlage achtbar schlagen.

Putz war verlor in der ersten Runde mit 1:5 gegen Anthony Thompson.

Niederlande-Trio ist weiter

Einen Festtag gab es hingegen für Oranje: Mit Jelle Klaasen, Vincent van der Voort und Co Stompe qualifizierte sich ein niederländisches Trio für das Hauptfeld. Van der Voort gewann sein entscheidendes Spiel mit 5:3 gegen Tony Eccles, nachdem er zuvor schon gegen Louis Blundell, Ian Jopling und Ken MacNeil gewinnen konnte.

Für Stompe war es die zweite Qualifikation in Folge, nachdem der "Matchstick" bereits im letzten Jahr diese Hürde schaffen konnte, dieses Mal gewann er die entscheidende Partie glatt mit 5:0 gegen Nick Fullwell.

Nach zwei weiteren 5:0 Erfolgen in den ersten beiden Runden musste Stompe im vorletzten Spiel beim 5:4 gegen seinen Landsmann Michael van Gerwen alles geben.

Wright und Whitlock unter letzten 32

Der Engländer Peter Wright, der in diesem Jahr unter die Top 100 klettern konnte, besiegte Andy Smith mit 5:3 und sicherte sich sein Debüt bei der Desert Classic. Smith hatte zuvor Gary Anderson auf dem Weg zu dessen erstem Auftritt in Las Vegas schlagen können. (48208Diashow: die Highlights der WM)

Eine mehr als erfolgreiche Rückkehr zur PDC konnte der Australier Simon Whitlock feiern, der nach drei Siegen ohne Legverlust dann auch noch Mark Dudbridge und Barrie Bates ausschalten konnte. Whitlock ist seit seiner Rückkehr ungeschlagen auf der australischen Tour und konnte die Leistung auch in den USA bestätigen.

Neben den Top 16 der PDC sind bereits die Top 4 der North American Order of Merit direkt für das Hauptfeld qualifiziert. Jeweils 6 Spieler können nun über zwei Qualifikationsturniere den Sprung unter die Top 32 schaffen.

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