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Gary Anderson gewann 2009 die Welsh Players Championships © getty

Phil Taylor startet in Las Vegas Richtung Titelverteidigung. Ein Schotte setzt auf ein erlaubtes Hilfsmittel.

München/Las Vegas - Am ersten Tag der Las Vegas Desert Classic hat sich Phil Taylor erfolgreich ins Achtelfinale gespielt. Der Sieger der Desert Championships, Ronnie Baxter, dagegen erlebt einen schwarzen Tag.

Die Partien im Überblick:

Dennis Priestley ? Colin Monk 6:1

Dennis Priestley eröffnete die Veranstaltung mit einem sicheren 6:1 Erfolg über Colin Monk. Monk hatte sich am Anfang der Woche erstmals über die Qualifikation bei diesem Event in das Hauptfeld spielen können, doch ein starker Priestley sorgte dafür, dass dies ein kurzer Aufenthalt werden würde.

Mit einem 81er Finish auf Doppel 18 sicherte sich Dennis Priestley im siebten Leg den Sieg und er wird nun in der nächsten Runde auf seinen alten Rivalen Phil Taylor treffen.

Wes Newton ? Alan Tabern 6:3

Wes Newton fühlt sich weiterhin wohl in Las Vegas und schaltet Alan Tabern in der ersten Runde aus. Newton hat schon zweimal das Halbfinale der Desert Classic erreichen können und steht vor einem weiteren guten Ergebnis nach dem Erfolg über Tabern.

Tabern hatte im letzten Jahr auf dem Weg in das Viertelfinale Raymond van Barneveld besiegen können, in dieser Partie erholte er sich aber nie vom schnellen 0:3-Rückstand. .

"Dieses Turnier und in Las Vegas zu sein bringt anscheinend immer das Beste aus mir heraus, hoffentlich hält der Lauf noch weiter an", sagte Newton. "Alan und ich haben immer gute Spiele und nun war ich dran und konnte mich für meine Niederlage bei der UK Open revanchieren."

Colin Lloyd ? Peter Wright 6:3

Colin Lloyd hat seinen Las Vegas-Fluch erfolgreich vertrieben. In den letzten drei Jahren hatte Lloyd stets in der ersten Runde verloren, doch dieses Mal setzte er sich mit 6:3 gegen Peter Wright, einem Newcomer auf der großen Bühne durch.

Wright hatte sich durch die Qualifikation gespielt und Lloyd bei der Players Championship sicher besiegen können.

Doch nun konnte Lloyd den Spieß umdrehen und in das Achtelfinale einziehen.

Wright holte sich das erste Leg, doch die nächsten drei Durchgänge gingen an Lloyd, der 74 mit zwei Darts checken konnte und 114 zur 3:1 Führung ausmachte. Mit einem 84er Bullfinish verkürzte Wright und konnte nach der kurzen Pause sogar noch ausgleichen.

Doch Lloyd bekam seine Sicherheit auf die Doppel zurück und holte sich die nächsten drei Legs zum Sieg.

Jelle Klaasen ? Ronnie Baxter 6:2

Mit einer starken Leistung zog Jelle Klaasen durch ein 6:2 über Ronnie Baxter in die zweite Runde ein.

Baxter kam in das Turnier mit einer Halbfinalteilnahme bei der UK Open und einem Players Championship Titel am Vortag im Rücken, erlangte aber zu keiner Phase seine Topform.

Dabei nutzte der Engländer noch vergebene Darts seines Gegners im ersten Leg zum Break, doch der Niederländer holte sich die nächsten drei Durchgänge.

Baxter konnte mit einem 14 Darter noch einmal verkürzen, vergab dann aber das Bullseye zum Ausgleich und Klaasen war zur Stelle.

Mit einem 61er Finish erhöhte Klaasen und sicherte sich den Sieg mit einem 12 Darter, wobei er 2x180 in Folge warf und die Doppel 8 sicher traf.

Terry Jenkins ? Simon Whitlock 6:1

Die Hoffnungen von Simon Whitlock auf eine erfolgreiche Rückkehr auf die große PDC Bühne wurden von Terry Jenkins mit einem 6:1-Erfolg erst einmal verschoben.

Jenkins zeigte dabei die Form, die ihn vor zwei Jahren bis in das Endspiel brachte.

Im ersten Leg verpasste "The Bull" gleich ein 160er-Finish, konnte sich den Durchgang aber trotzdem noch sichern.

Mit einer Doppel 8 glich Whitlock aus, doch Jenkins traf erneut die Doppel 10 und schaffte im nächsten Leg gleich ein Break. Ein schönes 106er Finish brachte Jenkins weiter in Führung und nach Scores von 180 und 140 traf er die Doppel 20 zum 5:1.

Mit einem 98er Finish auf Doppel 12 sicherte sich Jenkins den Sieg und er trifft nun auf Colin Lloyd.

Phil Taylor ? Jamie Caven 6:3

Mit einem 6:3-Erfolg über Jamie Caven hat Phil Taylor das Unternehmen Titelverteidigung bei der Las Vegas Desert Classic erfolgreich gestartet.

Die Nummer eins der PDC reiste in die USA mit Rückenproblemen, zeigte aber kaum Schwächen bei seinem Auftakterfolg. Taylor erspielte sich schnell eine 3:1-Führung und wehrte danach die Comeback-Versuche von Caven erfolgreich ab.

Caven sicherte sich das erste Leg, doch Taylor holte sich die nächsten drei Legs und spielte dabei unter anderem ein 86er Finish zum 11 Darter und zum Break. Caven antwortete mit einem eigenen 86er Finish, doch eine 180 im nächsten Leg war nicht genug.

Taylor warf eine 177 und checkte sicher zum 4:2. Caven eröffnete das nächste Leg mit 140 und 180 und konnte erneut verkürzen, doch Taylor stellte sofort den alten Abstand wieder her.

Mit einer sicheren Doppel 20 schaffte "The Power" dann das zweite Break und somit den Sieg. "Jamie hat mich beständig unter Druck gesetzt, doch meine Finishes haben mich weiter gebracht", sagte Taylor. "Jamie hat sehr gut gespielt und er ist einer der Spieler, auf die man in Zukunft achten muss, er wird von Woche zu Woche besser."

Taylor fügte noch hinzu: "Mein Rücken dürfte wieder in Ordnung sein, aber es behindert mich doch noch. Ich hatte mich entschieden, etwas für die Fitness zu tun, und schwang mich auf das Fahrrad. Dies war vielleicht keine so gute Entscheidung."

Gary Anderson ? Wayne Mardle 6:2

Gary Anderson ist bei seinem ersten Auftritt bei der Desert Classic mit einem 6:2 über Wayne Mardle in die zweite Runde gestürmt.

Anderson kam über die Qualifikation am Montag in das Hauptfeld und zeigte gegen den zweimaligen Finalisten eine starke Leistung.

Mit einem 130er Bullfinish brachte sich Anderson auf die Siegerstraße und mit einer Doppel 10 im nächsten Leg war es dann auch soweit. Anderson traf in diesem Spiel seine 6 Doppel bei nur sieben Versuchen.

"Es ist schön, hier auf die Bühne zu kommen und zu spielen", sagte Anderson. "Ich war nie so gut in Erstrundenspielen und bin daher froh, weiter zu sein. Heute habe ich die Doppel getroffen, die mir in der letzten Zeit einige Spiele gekostet haben."

Anderson kam auf die Bühne, nachdem er am Mittwoch wegen einer allergischen Reaktion auf einen Energy Drink behandelt werden musste und fügte hinzu: "Ich fühle mich noch immer etwas komisch, ich glaube ich bleibe erst einmal beim Kaffee."

John Part ? Scott Burnett 6:2

Auf dem Weg zu einem möglichen zweiten Titel in las Vegas begann John Part das Turnier mit einem 6:2 über Scott Burnett.

Der Champion von 2006 gewann das Nord-Amerika Duell und kann sich nun auf das Spiel gegen Jelle Klaasen vorbereiten. Part eröffnete gewohnt sicher auf Doppel mit Finishes von 117 und 90 und bestrafte seinen Gegner dann für verpasste Darts und führte schnell mit 3:0.

Part gewann auch das vierte Leg, warf bei seinem 14 Darter auch eine 180. In den nächsten beiden Legs fand der Debütant vor TV-Kameras dann seine Sicherheit und Burnett konnte auf 2:4 verkürzen. Doch John Part war zu sicher und holte sich die nächsten beiden Legs sicher zum Sieg.

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