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Phil "The Power" Taylor hatte zuvor die Las Vegas Desert Classic gewonnen © getty

Phil Taylor ist bei der World Matchplay einfach nicht zu schlagen. Mit seinem Finalsieg stellt er eine Bestmarke auf.

München - Unaufhaltsam hat sich Phil Taylor bei der World Matchplay in Blackpool zum Sieger gekrönt.

"The Power" setzte sich in einem einseitigen Finale gegen Terry Jenkins mit 18:4 durch und sicherte sich zum zehnten Mal den Titel.

Taylors unnachahmlicher Lauf im wichtigsten Turnier des Sommers wurde mit einer weiteren unglaublichen Vorstellung fortgeführt, als er einen Durchschnitt von 106,05 beim Sieg über Terry Jenkins erzielen konnte.

Auf dem Weg zum Titel spielte er einen 10 Darter und warf High Finishes von 144, 121 und 116 sowie ein 104er Finish zum Matchgewinn, der ihn ein Preisgeld von 100.000 Pfund einbrachte.

"Ein Meilenstein für mich"

"Diesen Titel nun zum zehnten Mal zu gewinnen ist einer meiner größten Augenblicke in meiner Karriere", sagte Taylor nach dem Spiel. "Die ist ein Turnier, das mir sehr viel bedeutet und dies ist ein Meilenstein für mich."

Von dem deutlichen Erfolg zeigte er sich dennoch überrascht: "Ich war ein bisschen enttäuscht, dass das Finale etwas einseitig verlaufen ist. Terry ist ein wesentlich besserer Spieler als das, was er heute gezeigt hat. Er hat früh den Kopf hängen lassen und dies war meine Chance."

50.000 Pfund als Trostpflaster

Für Jenkins bedeutete der zweite Platz die siebte Niederlage für ihn in einem Major Finale und er muss weiter auf seinen ersten großen Titel warten.

Trösten kann er sich mit einem Scheck über 50.000 Pfund und die Rückkehr auf den fünften Platz in der Order of Merit.

Zwei frühe Breaks

In diesem Spiel hatte Jenkins aber von Beginn an keine Chance, nachdem Taylor sofort mit Vollgas in die Partie ging.

Im ersten Leg schaffte "The Power" mit einem 116er Finish gleich ein Break, es folgte ein 84er Finish zum 2:0 und ein 144er Finish zu einem weiteren Break.

Jenkins konnte mit einem 128er Finish verkürzen, doch da legte Taylor erst richtig los und er warf in den nächsten fünf Legs jeweils eine 180. Dabei waren zwei 11 Darter sowie ein 13 und ein 14 Darter.

Taylor unaufhaltsam

Leichte Schwächen auf Doppel erlaubten Jenkins dann den Gewinn eines zweiten Legs. Aber Taylor dominierte die weiteren Legs und zog auf 17:3 davon.

Mit einem 94er Finish zum 11 Darter stand Taylor kurz vor dem Titel, doch der Matchdart wollte nicht sitzen und er vergab vier Chancen, die Jenkins zu Leg Nr. 4 nutzen konnte.

Doch das war es dann, denn Taylor warf seine zehnte 180 in dieser Partie und traf die Doppel 20 sicher zu einem 104er Finish zum Match.

Besser als ein Roboter

Durch den deutlichen Erfolg stellte Taylor eine Bestmarke auf: Mit nur 20 abgegebenen Legs unterbot er seinen Rekord von 24 aus dem Jahr 1997 deutlich.

"Wenn ich meinen Vorteil zu Beginn des Spiel hätte halten können, dann wäre vielleicht mehr für mich drin gewesen", sagte Jenkins. "Phil ist einfach unglaublich. Er ist keine normale Person, er ist ein absolutes Phänomen und was er am Dartboard zeigt ist einfach unbeschreiblich. Wenn man gegen einen Roboter spielen würde wäre er längst nicht so gut wie er."

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