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Der Spitzname von Dennis Priestley lautet "Dennis the menace" © getty

Nach dem Sieg bei der Canadian Players Championship triumphiert Dennis Priestley bei den PDC US Open in eindrucksvoller Manier.

München - Mit dem Sieg bei der PDC US Open hat sich Dennis Priestley seinen zweiten Titel innerhalb einer Woche sichern können.

Nachdem er bereits in der Vorwoche die Canadian Players Championship gewinnen konnte, legte Priestley noch einen 6:3 Finalerfolg über Andy Hamilton nach und sicherte sich den Scheck in Höhe von 12.000 Dollar.

Der 59-jährige Priestley war den ganzen Tag über in Höchstform und gestatte keinem seiner sechs Gegner mehr als drei Legs. Nach frühen Erfolgen über Stephen Panuncialman und Kevin McDine gewann Priestley sicher mit 6:1 gegen Andy Jenkins und Peter Manley.

Schwächen auf Doppel

Im Halbfinale gewann er dann sich mit 6:2 gegen Alan Tabern, nachdem er sich die letzten drei Legs in Folge sichern konnte. Im Endspiel gegen Andy Hamilton nutzte er leichte Schwächen seines Gegners auf Doppel in der Anfangsphase und er führte nach dem ersten Break mit 2:0. Hamilton holte sich das nächste Leg, doch die nächsten beiden gingen an den Veteranen zu einer 4:1 Führung.

Doch "The Hammer" kam noch einmal zurück und holte sich die nächsten beiden Legs, bevor Priestley mit einer Doppel 19 wieder in die Spur kam.

Hamilton muss warten

Nachdem Hamilton dann im nächsten Leg zwei Darts auf Doppel vergab, checkte Priestley sicher zum Turniersieg. Hamilton bekam für seine dritte Finalteilnahme in diesem Jahr immerhin noch 6.000 Dollar, auf einen Titel wartet er in dieser Saison aber immer noch.

Zu seinen Gegnern zählte unter anderem Colin Lloyd, der Sieger des Atlanta Players Championship vom Vortag. Diese Partie ging über die volle Distanz, danach gewann er auch gegen die formstarken Wes Newton und Robert Thornton.

Newton bastelt an Comeback

Newton, der in der Vorwoche in Kanada bis in das Finale kam, schaffte es dieses Mal auf den dritten Platz und arbeitet weiter an seiner Rückkehr in die Top 32. Das Erreichen den Viertelfinales war das beste Ergebnis in 2009 vom früheren WM-Finalisten Kirk Shepherd, er gewann unter anderem gegen Jelle Klaasen.

Wade patzt gegen Monk

In Abwesenheit von Phil Taylor und Raymond van Barneveld führte James Wade das Teilnehmerfeld an, er unterlag aber schon in der zweiten Runde gegen Colin Monk. Aus den Top 10 der PDC fehlten auch Mervyn King und Adrian Lewis bei diesem Event.

Webster putzt Nicholson

Der frischgebackene Australian Open Players Championship Sieger Paul Nicholson musste sich gar in der ersten Runde gegen Mark Webster geschlagen geben. Webster unterlag dann aber in der nächsten Runde gleich gegen Colin Lloyd und Colin Monk musste sich in der nächsten Runde Kirk Shepherd geschlagen geben.

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