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Phil Taylor ist vierzehnfacher Weltmeister und gilt als bester Spieler aller Zeiten © getty

Phil Taylor lässt im Finale der Champions League Mark Walsh keine Chance. Im Kampf um Platz drei müssen die Breaks entscheiden.

Essex - Mit einem erbarmungslosen "zu Null? gegen Mark Walsh hat sich Phil Taylor die zweite Gruppenphase der Champions League Darts gesichert.

"The Power" zeigte sich gut erholt, nachdem er am ersten Tag des übertragenen Events noch James Wade geschlagen geben musste.

Taylor stürmte durch die Gruppenphase mit sieben Siegen in sieben Spielen und verpasste dabei auch Adrian Lewis und Colin Lloyd mit einem 6:0 die Höchststrafe.

Taylor heimst maximalen Gewinn ein

Damit sicherte sich Taylor auch die maximal mögliche Preisgeldsumme von 2100,00 Pfund bei 50 Pfund pro gewonnenem Leg.

Am Ende des Tages waren es nach Erfolgen über Mervyn King im Halbfinale und Mark Walsh im Finale insgesamt 3.300,00 Pfund, die Taylor mit nach Hause nehmen konnte. Walsh hatte nicht viele Chancen im Endspiel, Taylor holte sich schnell das erste Leg und warf zwei 180er im zweiten Leg auf dem Weg zum 2:0.

Mit Doppel 20 zum 4:0

Im vierten Leg hatte Walsh nach einer 180 drei Darts auf Doppel 20, er vergab sie jedoch und Taylor checkte die Doppel 20 zum 4:0.

Es folgten zwei weitere 180er im fünften Leg zu einem 12 Darter, bevor sich "The Power" mit einer Doppel 16 den Sieg und somit die Endrundenteilnahme sichern konnte.

"Rundum glücklich und froh"

"Ich bin rundum glücklich und froh, diese Gruppenphase gewonnen zu haben", sagte Taylor. "James Wade war gestern der bessere Spieler und daher bin ich froh, heute weiter gekommen zu sein.

"Obwohl ich in der Endrunde bin, werde ich die Champions League Darts weiter verfolgen und freue mich auf die Endrunde im Oktober."

Walsh nur zweiter Sieger

Walsh, der im letzten Jahr eine der Gruppenphasen gewinnen konnte, schaffte dieses Mal bei seinem Debüt mit vier Siegen den zweiten Platz.

Nach einem 6:4 Sieg über Alan Tabern im Halbfinale konnte sich "Walshie" dann über einen Tageslohn von 2.250,00 Pfund freuen.

Platz drei gerät zur Zitterpartie

Alan Tabern und Mervyn King hatten identische Bilanzen nach sieben Spielen und somit wurde durch die Anzahl der meisten Breaks entschieden, wer den dritten Platz in der Tabelle belegt und somit Phil Taylor aus dem Weg gehen konnte.

King hatte weniger Breaks und musste somit gegen Taylor ran und verlor das Spiel mit 3:6. Dramatisch wurde es am Ende der Tabelle, wo in den letzten Spielen noch einmal alles umgeworfen wurde.

King gewann 6:0 gegen Andy Hamilton und somit wurde mit "The Hammer" einer der Vorrundensieger des letzten Jahres gleich aus dem Wettbewerb genommen. Zur PDC-Europe-Seite

Dritte Gruppenphase wartet

Durch ein 1:6 im direkten Duell gegen Colin Lloyd konnte sich "Jaws" noch gerade eben auf den sechsten Platz retten und Colin Lloyd wird wie Adrian Lewis, der Platz 5 belegte, und zusammen mit Mark Walsh, Alan Tabern und Mervyn King heute in der dritten Gruppenphase den nächsten Anlauf nehmen.

"The Power" patzt

Neu einsteigen werden an diesem Tag Colin Osborne, Vincent van der Voort und Robert Thornton. Obwohl der Titelverteidiger Phil Taylor im Laufe des Tages einen 9 Darter werfen konnte, hat sich James Wade mit einem 6:4 über "The Power" die erste Gruppenphase der Champions League Darts sichern können.

Damit hat sich die Nr. 2 der PDC gleich am ersten Tag einen Platz in der Endrunde sichern können und beendete erfolgreich einen profitablen Tag.

Wade ärgert Weltmeister

Wade hatte im letzten Jahr noch die Endrunde verpasst, doch dieses Mal zeigte er sich von seiner besten Seite und konnte zweimal an diesem Tag gegen Phil Taylor gewinnen, der im letzten Jahr noch ungeschlagen die Champions League Darts gewinnen konnte.

Im Endspiel schaffte "The Machine" zwei 121er Bullfinishs auf dem Weg zu einer 3:1 Führung. Taylor verkürzte auch 3:4, doch im achten Leg war Wade nach 2x180 in Folge auf dem Weg zum 9 Darter.

Auch wenn er dieses Ziel verpasste, konnte er dennoch mit 5:3 in Führung gehen und kurze Zeit später mit einem 100er Finish den Sieg erzielen.

King scheitert im Halbfinale

Bereits im ersten Spiel der Gruppenphase hatte er Taylor nach einem 2:5 Rückstand noch mit 6:5 besiegen können und Wade belegte nach sieben Spielen im Round Robin Format am Ende den ersten Platz.

Im Halbfinale setzte er sich dann knapp mit 6:5 gegen Mervyn King durch, während Taylor mit 6:3 gegen Adrian Lewis gewinnen konnte.

Bei Wade klingelt die Kasse

Mit insgesamt 3.250,00 Pfund ging somit James Wade an diesem Tag nach Hause. Auch in diesem Jahr scheiden die beiden Letztplatzierten der Gruppenphase aus, der Sieger des Tages sichert sich einen der 8 Plätze in der Endrunde.

Novum im Spielmodus

Am kommenden Spieltag stoßen dann immer drei neue Spieler zu den verbleibenden fünf Spielern hinzu. Neu ist das Spielformat in diesem Jahr, es wird bei normalen Players Championship Events über Best of 11 Legs gespielt.

Im letzten Jahr waren bei 10 zu spielenden Legs auch Unentschieden in der Gruppenphase möglich.

Das sportliche Highlight setzte Phil Taylor mit seinem perfekten Leg gegen John Part, es war nach Adrian Lewis im letzten Jahr der zweite 9 Darter in diesem Wettbewerb.

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