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Andy Hamiltons Spitzname in Dartskreisen ist "The Hammer" © getty

Bei der Generalprobe zur World Darts Championship zeigen einige Spieler in den entscheidenden Phasen der Partien Nerven.

München - Am zweiten Tag des Skybet World Grand Prix wurde im New Convention Centre in der unteren Hälfte des Teilnehmerfeldes die Partien der ersten Runde ausgetragen.

Wieder erlebten die Zuschauen packenden Dartssport.

Wes Newton ? Jamie Caven 2:0 (3:1,3:1)

Beide Spieler befinden sich im Moment in einer starken Form, die Jamie Caven bei seinem Turniersieg in Salzburg bestätigen konnte. Trotzdem hatte "Jabba" in dieser Partie gegen Wes Newton kaum eine Chance, der einen Average von knapp 95 warf und jedes seiner Schlussdoppel im ersten Versuch traf.

Andy Hamilton ? Mark Walsh 2:1 (3:1,2:3,3:2)

Es folgte ein hochklassiges und spannendes Spiel zwischen Andy Hamilton und Mark Walsh mit einem dramatischen und kuriosen Ende. Bis auf ein Leg wurde in dieser Partie alles ausgereizt und Andy Hamilton durfte das letzte Leg eröffnen.

"The Hammer" stellte sich 170 Rest, während Walsh nur auf 176 kam. Daher verzichtete Hamilton bei 170 Rest auf den Wurf auf das Bullseye, nachdem er zweimal die Treble 20 getroffen hatte. Er stellte sich mit einer einfachen 18 die an diesem Tag von ihm bevorzugte Doppel 16. Walsh warf 134 und hatte nun 42 Rest.

Hamiltons Plan mit der sicheren Doppel 16 ging nicht auf und er wäre fast bestraft worden. Walsh kam also noch einmal ans Oche und traf mit dem ersten Dart deutlich eine einfache 6. zum Entsetzen seiner Fans ging "Walshie" dann aber nicht auf die Doppel 18, sondern er warf zweimal auf die 16 und somit das falsche Doppel. Hamilton nutzte dieses Geschenk und traf dann doch noch das Doppel zum Sieg.

Kevin Painter ? Michael van Gerwen 2:0 (3:2,3:1)

Die besseren Scores hatte Kevin Painter im ersten Leg der Partie, doch er vergab eine Vielzahl an Darts auf Doppel und so ging das erste Leg an das ehemalige Wunderkind aus den Niederlanden.

Painter glich sofort aus, doch van Gerwen konnte erneut in Führung gehen. In den nächsten beiden Legs hatte "Migthy Mike" dann insgesamt drei Darts, um den Satz zu gewinnen. Er nutzte seine Chancen aber nicht und Painter griff beherzt nach seiner Chance.

Mervyn King ? Colin Osborne 2:0 (3:2,3:2)

Mervyn King zeigte sich im Duell gegen Colin Osborne als der glücklichere Spieler, als beide Sätze in das entscheidende Leg gingen. Osborne warf gleich ein 180 im ersten Leg und schaffte mit einer Doppel 9 gleich ein Break, verpasste dann aber einen Dart auf Doppel 12 zum 2:0.

King holte sich die nächsten beiden Legs, verpasste dann aber auch drei Darts zum Satzgewinn. Im entscheidenden Leg hatte King dann einen großen Vorsprung, doch er vergab ganze sieben Darts auf Doppel 16 und so durfte Osborne auch noch zum Satz werfen. Doch auch der Wizard vergab zwei Darts auf Doppel und somit ging das Leg dann noch an King.

Jacko Barry ? Mick McGowan 2:0 (3:2,3:2)

Ein rein irisches Duell führt nun dazu, dass die Fans in Dublin auf jeden Fall einen Landsmann in der zweiten Runde anfeuern können. Am Ende setzte sich Jacko Barry in zwei knappen Sätzen durch und er konnte somit zum zweiten Mal in Folge das Achtelfinale bei diesem Turnier erreichen.

Dennis Priestley ? James Wade 2:1 (3:1,1:3,3:2)

Mit einer starken Leistung, die an seine besten Zeiten erinnerte, gewann Dennis Priestley gegen James Wade und er hat damit einen der heißen Turnierfavoriten aus dem Wettbewerb geworfen. Nachdem Wade bereits im Vorjahr als Titelverteidiger früh gegen Tony Eccles verlor, muss er auch in diesem Jahr schnell wieder die Koffer packen.

Raymond van Barneveld ? Alan Tabern 2:1 (0:3,3:1,3:2)

Mit Glück und Geschick hat sich Raymond van Barneveld noch soeben in die zweite Runde spielen können. Dabei profitierte Barney von der plötzlichen Nervosität seines Gegners, bevor er das Spiel wie ein Weltmeister beendete.

Steve Beaton ? Ronnie Baxter 2:0 (3:0,3:1)

Als dritter gesetzter Spieler erwischte es im letzten Spiel der 1. Runde dann noch Ronnie Baxter, der einen sehr schlechten Abend erwischte. Steve Beaton hingegen zeigte, warum er in Salzburg bis in das Finale gekommen ist und zog sicher in das Achtelfinale ein.

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