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Barney wurde zwischen 1998 und 2007 fünf Mal Dartweltmeister © getty

Bei der PDC European Championship kann Raymond van Barneveld seinen Kontrahenten Dennis Priestley nur knapp bezwingen.

Hoofddorp - Am zweiten Spieltag der PDC European Championship wurde der zweite Teil der ersten Runde ausgespielt.

An den Start gingen an diesem Freitagabend im Claus Event Center in Hoofddorp unter anderem die Nr. 2 und 3 der PDC Raymond van Barneveld und James Wade.

Wie schon beim letzten Major Turnier hatte der Niederländer auch dieses Mal in der ersten Runde Probleme und musste sogar Matchdarts gegen sich erdulden.

Mervyn King ? Carlos Rodriguez 6:5

Im ersten Spiel des Tages ging es dann sofort über die komplette Distanz. Der Spanier schaffte gleich im ersten Spiel ein Break, doch Mervyn King legte gleich nach und glich die Partie aus.

Mit einem 11 Darter ging King dann in Führung, doch dieses Mal glich Rodriguez gleich aus. In den nächsten beiden Legs verpasste der Spanier seine Chancen und King ging mit 4:2 in Führung.

Erneut wurde die Partie ausgeglichen, bevor King mit 5:4 kurz vor dem Erfolg stand. Mit einer Doppel 2 brachte Rodriguez das Spiel dann in das letzte Leg, doch dort geriet King nicht in Gefahr es zu verlieren. Nach einem verpassten 121er Finish checkte er sicher zum Einzug in die zweite Runde.

Mark Walsh ? Kevin Painter 6:4

Diese Partie war vollkommen offen, da beide Spieler im Moment auf dem gleichen Niveau agieren. Nach einem 1:1 Zwischenstand zog Painter leicht davon und er gewann drei Legs in Folge zu einer 4:1 Führung. Doch Walshie konnte noch einmal aufdrehen und holte Leg um Leg auf.

Trotz einer 180 konnte Painter seinen Vorteil nicht halten und so glich Walsh die Partie aus. Nun war Painter völlig durcheinander und er vergab im nächsten Leg sechs Darts auf Doppel als Mark Walsh endgültig die Partie drehte, das 6:4 war dann nur noch Formsache.

Andy Hamilton ? Remco van Eijden 6:3

Die Hoffnungen der Niederländer auf einen weiteren Spieler im Achtelfinale mussten verschoben werden. Mit einer starken Leistung spielte sich Andy Hamilton erstmals in die zweite Runde der European Championship, wobei sein Gegner durchaus stark spielte.

Nach drei Legs in den ersten drei Durchgängen schaffte es dann Hamilton als erster Spieler, seinen Vorteil zu halten.

Nun lief es beim Hammer und er zog auf 4:1 davon. Van Eijden schaffte ein Bullfinish zum 2:4, doch Hamilton erhöhte sofort wieder auf den alten Abstand. Van Eijden verkürzte noch einmal mit einem schönen 11 Darter, doch dies änderte nicht mehr am Sieg von Hamilton, der sicher 60 zum Match checken konnte.

James Wade ? Alan Tabern 6:4

James Wade machte zu Beginn der Partie da weiter, wo er vor knapp einer Woche bei seinem Erfolg in Nuland aufgehört hatte. Wade spielte sehr konstant und führte schnell mit 5:1 und hatte dann auch schon einen Dart zum Matcherfolg.

Dieser Matchdart schien Tabern wach zu rütteln und er kämpfte sich zurück in die Partie. The Saint gewann drei Legs in Folge und hatte dann sogar einen Dart auf Doppel 16 zum Ausgleich. Tabern vergab diese Chance und Wade sicherte sich noch schnell den Sieg, bevor die Partie komplett kippen konnte.

Steve Beaton ? Adrian Lewis 6:2

Steve Beaton erlebt im Moment so etwas wie seinen zweiten darterischen Frühling und er ließ sich an diesem Tag auch nicht vom Finalisten des Vorjahres aufhalten. Nach drei Breaks in Folge konnte Beaton als erster Spieler seinen Vorteil halten und er erhöhte dann auch auf 4:1 als Lewis knapp ein 164er Finish verpasste.

Beaton zeigte keine Anzeichen von Schwäche und warf im nächsten Leg Scores von 180 und 177, bevor er die Doppel 16 zum 5:1 ausmachen konnte. Lewis verkürzte noch einmal, doch nach einer weiteren 177 hatte Beaton 12 Rest, die er dann auch sicher checkte.

Raymond van Barneveld ? Dennis Priestley 6:5

Es folgte ein dramatisches Spiel und fast hätte es das niederländische Idol erwischt. Barney führte mit 4:2 und 5:3, doch Priestley stellte einmal mehr seine kämpferischen Qualitäten unter Beweis und kam zurück in die Partie. Mit einem 69er Finish hielt Priestley das erste Mal seinen Vorteil und konnte dann auch das zehnte Leg für sich entscheiden, nachdem Barney dort bereits einen Matchdart hatte.

Im letzten Leg wurde es dann richtig spannend, Priestley eröffnete den Durchgang, doch Barney hatte anfangs die höheren Scores und einen weiteren Matchdart auf Doppel 20. Barney vergab diese Chance und nun hatte Priestley drei Darts zum Sieg bei 36 Rest.

Er traf die einfache 18 und auch die beiden Darts auf Doppel 9 gingen knapp vorbei. Barney atmete einmal kräftig durch und verwandelte dann seinen vierten Matchdart zum Sieg.

Michael van Gerwen ? Vincent van der Voort 6:2

Nach diesem Erfolg für die heimischen Fans konnte man sich in Ruhe die nächste Partie anschauen und abwarten, welcher Niederländer die zweite Runde erreichen würde. Nach den Leistungen in der letzten Zeit ging van der Voort leicht favorisiert in die Partie, doch van Gerwen machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Das erste Leg ging noch an van der Voort, doch nach einem 105er Finish zum Ausgleich übernahm Van Gerwen die Kontrolle.

Es folgte seine erste 180 auf dem Weg zum 2:1 und er erhöhte dann auch schnell auf 3:1. Van der Voort verkürzte zwar noch einmal, doch Mighty Mike beendete dann zügig die schnellste Partie des Tages.

Colin Osborne ? Paul Nicholson 6:2

Als letzter Spieler sicherte sich Colin Osborne dann das Viertelfinale in der Partie gegen Paul Nicholson, der sein Debüt bei der EDC gab. Nach drei geteilten Legs verpasste Nicholson ein 125er Bullfinish und Osborne schaffte das erste Break zum 3:1.

Nicholson bemühte sich, doch mehr als ein 124er Finish zum zwischenzeitlichen 2:4 war nicht drin. Osborne legte sofort einen 13 Darter nach und sicherte sich dann im nächsten Leg das Ticket zum Duell gegen Mervyn King.

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